Jesus und Handy. Tugendethische Impulse zu einem christlich-humanistischen Wertekompass für einen reflektierten Umgang mit dem Smartphone
Seitdem in Australien Ende 2025 ein striktes Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt worden ist, wird auch in Europa zunehmend über gesetzliche Beschränkungen der Handynutzung nachgedacht. Auf EU-Ebene und in vielen Mitgliedsländern sind Gesetzgebungsprozesse initiiert. So wichtig gesetzliche Rahmenbedingungen insbesondere für Kinder und Jugendliche sind, können sie jedoch nur die eine Hälf-te des Problems lösen. Die andere liegt darin, individuelle Wertorientierungen und Haltungen zu entwickeln. Denn einerseits müssen die Gesetze von der Bevölkerung mitgetragen werden, sollen sie dauerhaft Geltung behalten. Andererseits lassen Regelungen grundsätzlich weite Spielräume, innerhalb deren die einzelnen Menschen selbst entscheiden und verantworten müssen, was sie tun. Dieser zweiten Hälfte des Problems, dem persönlichen Umgang mit dem Smartphone, wendet sich die vorliegende Arbeit von Filip Adametz zu.
Masterarbeit von Mgr. Filip Adametz
