MASTERSTUDIUM KUNSTWISSENSCHAFT

Das Masterstudium Kunstwissenschaft antwortet auf gegenwärtige theoretische, religiöse und gesellschaftliche Herausforderungen mit der Entwicklung spezifischer kunstwissenschaftlicher und ästhetischer Kenntnisse und Kompetenzen. Es vermittelt inhaltlich und methodisch erweiterte und vertiefte Kenntnisse und Kompetenzen in Bezug auf Kunst und Architektur insbesondere der Moderne und Gegenwart, der Kunst- und Architekturtheorie sowie der Kunstvermittlung. Dabei kann selbständig ein Schwerpunkt aus folgenden Bereichen gesetzt werden: „Kunst und Theorie“, „Kunst und Religion“ und „Kunst und Gesellschaft“.

Factbox

Zulassungsvoraussetzungen:
Facheinschlägiges Bachelor- oder gleichwertiges Studium,
Latinum
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Studienumfang/-dauer:
120 CP / 4 Semester

Akademischer Grad:
Master of Arts (MA)

Weiterführendes Studium:
Doktoratsstudium Kunstwissenschaft – Philosophie
(Schwerpunkt Kunstwissenschaft)

 

WÄHLBARE STUDIENSCHWERPUNKTE

In den Schwerpunktmodulen werden – in Vertiefung und Erweiterung des Fachmoduls – kunstwissenschaftliche Spezialkenntnisse erworben und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion geistes- und kulturwissenschaftlicher Problemstellungen sowie der Funktion von Kunst in gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen entwickelt. Aus folgenden Schwerpunkten kann einer gewählt werden:

Im kunstwissenschaftlichen Teil des Schwerpunktmoduls I (Vertiefungsteil) werden dif-ferenzierte Kenntnisse und Kompetenzen in den Gebieten der Text-, Bild- und Zeichen-theorien, der Raumtheorien und der Architektursemiologie erworben und im Diskurs erprobt. In Erweiterung hierzu werden Kenntnisse in den Gebieten der Ästhetik, der Philosophie und der Sprachwissenschaft erworben und die Fähigkeit kritischer Reflexion vertieft.

Im kunstwissenschaftlichen Teil des Schwerpunktmoduls II (Vertiefungsteil) wird grundlegendes Wissen in den Gebieten Religiöse Ikonographien und Sakrales Bauen erworben und wird das interdisziplinäre Arbeiten mit Fächern der Theologie erprobt. In Erweiterung hierzu werden grundlegende Kenntnisse der Religionswissenschaft, theologischen Denkens und der Postcolonial Studies erworben. Religiöse Sinnsysteme werden – insbesondere vor dem Hintergrund gleichzeitiger Säkularisierung und De-säkularisierung – hermeneutisch erschlossen und kritisch reflektiert.

Im kunstwissenschaftlichen Teil des Schwerpunktmoduls III (Vertiefungsteil) werden differenzierte Kenntnisse in den Bereichen Alltagsästhetik, Künstlerischer Forschung sowie Kunst im Öffentlichen Raum erworben, ein reflexives Vermögen für alltagskulturelle Phänomene, sowie das Betriebssystem Kunst entwickelt und Praxisfelder des Kuratierens sowie das Schreiben über Kunst erprobt. In Erweiterung hierzu werden Grundkenntnisse aus den Gebieten der Praktischen Philosophie/Ethik, der christlichen Sozialwissenschaft sowie der Entwicklungspsychologie und Pädagogik erworben und eine differenzierte Reflexion gesellschaftlicher Strukturen und ihren ethischen Problem-lagen entwickelt.

Im Rahmen einer Projektarbeit als integrierter Bestandteil des Moduls wird die Fähigkeit entwickelt, die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Bezugs-felder von Werken der Kunst und Architektur zu erfassen, die mit Kunst und Architektur befassten Institutionen in ihrem Selbstverständnis und ihren Aufgabenfeldern einzuschätzen und Konzepte für die Realisierung von Kunstprojekten zu entwickeln, umzusetzen und zu reflektieren.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung zum Masterstudium Kunstwissenschaft setzt den Abschluss eines facheinschlägigen Bachelorstudiums oder eines anderen gleichwertigen Studiums einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung voraus. Je nach inhaltlicher Ausgestaltung des absolvierten Studiums können zusätzliche Studienleistungen im Ausmaß von bis zu 35 CP seitens der StudiendekanIn vorgeschrieben werden. Ausreichende Kenntnisse der lateinischen Sprache werden jedenfalls vorausgesetzt. Liegen diese Kenntnisse nicht vor, so kann die Zulassung nur unter Vorschreibung einer Ergänzungsprüfung erfolgen.

Die Zulassungsvoraussetzung „ausreichende Kenntnisse der lateinischen Sprache“ kann auf Antrag der StudienwerberIn und durch Entscheid der StudiendekanIn abgewandelt werden zur Anforderung, ausreichende Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache auf dem Niveau B2 (Maturaniveau) nachzuweisen. Bei StudienbewerberInnen mit nicht deutscher Muttersprache kann die jeweilige Muttersprache berücksichtigt werden.

StudienwerberInnen mit nicht deutscher Muttersprache haben Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachkenntnisse nachzuweisen. Eine Dispensierung ist nicht möglich.