DOKTORATSSTUDIUM KATHOLISCHE THEOLOGIE

AbsolventInnen des Diplomstudium Katholische Theologie können sich im Doktoratsstudium zur selbstständigen Lehr- und Forschungstätigkeit an Universitäten weiterqualifizieren und auf leitende berufliche Positionen in Kirche und Gesellschaft vorbereiten.

Neben dem Schreiben der Dissertation steht ein Begleitcurriculum, in dem vertieftes Fachwissen vermittelt und professionelles Anwenden von Forschungsmethoden trainiert werden. So entsteht Kompetenz für das wissensbasierte Bearbeiten aktueller Herausforderungen im Feld von Glaube, Kirche und Religionen(en).

Factbox

Zulassungsvoraussetzungen:
Diplomstudium Katholische Theologie oder gleichwertiges philosophisches-theologisches Grundstudium
Latinum, Graecum 
gg. Hebraicum 
Weitere Details hier

Studienumfang/-dauer:
180 CP / 6 Semester

Akademischer Grad:
DoktorIn der katholischen Theologie (Dr. theol./Dr.in theol.)

Studieninhalte

Innerhalb des ersten Studienjahres ist das Dissertationsvorhaben zu präsentieren. Dazu ist ein Dissertationsexposé vorzulegen. Mit Genehmigung des Dissertationsvorhabens ist der Zulassungsprozess abgeschlossen und die curricularen Teile des Studiums werden festgelegt. 

Der Abfassung der Dissertation sind 115 CP zugeordnet. Das Curriculum im Umfang von 50 CP wird von der Betreuungsperson bzw. den jeweiligen Bereichsverantwortlichen in Abstimmung mit den DissertantInnen bestimmt, das begleitend zur Arbeit an der Dissertation zu absolvieren ist. Das Curriculum umfasst Studienleistungen aus dem Fach der Dissertation, die vertiefte Weiterbildung im gewählten Pflichtwahlfach, den Bereich „Theologie Interdisziplinär“ und den Bereich „Hochschuldidaktik, Wissenschaftstransfer und Forschungsmanagement“.

Sind alle vorgeschriebenen Studienleistungen erfüllt und ist die Dissertation approbiert, erfolgen die Abschlussprüfungen und öffentliche Präsentation der Dissertation (Rigorosen). Für die Rigorosen sind 15 CP veranschlagt, sie schließen das Studium formell ab.

Folgende Privatuniversitäten kooperieren mit der KU Linz, um im Rahmen des Doktoratsstudium den kostenfreien Besuch einzelner Lehrveranstaltungen in Form einer Mitbelegung zu ermöglichen:

  • MODUL University Vienna Private University
  • UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH
  • Privatuniversität Schloss Seeburg
  • Sigmund Freud Privatuniversität
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Um in den Genuss dieser Regelung zu kommen, ist neben der ordentlichen Zulassung zum Doktoratsstudium an der KU Linz die Zulassung als MitbelegerIn an der jeweiligen Gastuniversität erforderlich. Dazu ist ein aktuelles Studienblatt der KU Linz vorzulegen. Die Mitbelegung ist jedes Semester neu durchzuführen.

Für den Besuch der Lehrveranstaltungen und die Erlangung eines Lehrveranstaltungszeugnisses gelten die studienrechtlichen Bestimmungen der jeweiligen Gastuniversität. In jedem Fall sollte vor

der Absolvierung von Lehrveranstaltungen/Prüfungen abgeklärt werden, ob die betreffenden Studienleistungen an der Stammuniversität im gemeldeten Studium anerkannt werden können.

Für Fragen und Beratung wenden Sie sich bitte an Mag.a Johanna Fischer, LL.B.

Zulassungsvoraussetzungen

Grundlegende Zulassungsvoraussetzung gemäß Studienplan ist der Abschluss des Diplomstudiums Katholische Theologie, bzw. eines in Inhalt und Umfang (300 CP) gleichwertigen philosophisch-theologischen Studiums.  

Zur Zulassung erforderlich ist außerdem die Vorlage der Schriftlichen Bereitschaftserklärung zur Übernahme der Betreuung des Doktoratsstudium. Zur Betreuung berechtigt sind alle aus dem Fachbereich der Dissertation aktiven und emeritierten ProfessorInnen der KU Linz, die Honorar- und GastprofessorInnen sowie die seitens der KU Linz mit venia docendi ausgestatteten UniversitätsdozentInnen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Studienadministration.

Die Zulassung zum PhD-Doktoratsstudium setzt gemäß dem Studienplan ausreichende Kenntnisse der lateinischen und griechischen Sprache voraus. Können diese nicht nachgewiesen werden, so werden zur Zulassung Ergänzungsprüfung(en) (á 12 CP) vorgeschrieben.

Wenn die Dissertation einem bibelwissenschaftlichen Fach zuzuordnen ist, sind gemäß Studienplan außerdem ausreichende Kenntnisse der hebräischen Sprache nachzuweisen. Können diese nicht nachgewiesen werden, so wird zur Zulassung eine Ergänzungsprüfung (6 CP) vorgeschrieben.

Infos rechts // Zul-Vor, Berufsfelder links

Berufsfelder

  • Pastorale Berufe in Pfarren, Dekanaten, Seelsorgeeinrichtungen etc. als Priester oder LaientheologIn
  • Kinder-, Jugend-, Gemeindearbeit
  • Erwachsenenbildung
  • In Kultureinrichtungen oder in der Personalentwicklung
  • Als GeisteswissenschafterIn in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und NGOs oder im Medien- und Kommunikations-bereich
  • Wissenschaftliche Laufbahn