Leonie Marie Sophie Mühlegger

PS Ausgewählte Themen der Kunst- und Architektur- geschichte: Idealstädte 1750–2050: Von neuzeitlichen Städtebautheorien bis zu queer-feministischen Planungsansätzen

Kurzbeschreibung

Das Thema der Idealstädte beschäftigt die Architekturgeschichte. Sie sind architektonische Gedankenspiele, die nur zum Teil erbaut werden, zum Teil als Plan oder Zeichnung in der Welt verbleiben. Sie verfolgen unterschiedliche Motive, auf die jeweils der Blick gelenkt wird: sie sind Teil der Industrialisierung der Städte, sie sind produktive Stadt, wachsende Städte, zukünftige Städte, begrünte Städte und formen schlussendlich Gesellschaft.
Dabei wird sowohl die formale Gestaltung der Städte in den Blick genommen, als auch die gesellschaftlichen Implikationen: Welche Zwecke sind den Städten eingeschrieben und wie können diese aus heutiger Perspektive gelesen werden? Unterschiedliche Methoden und Forschungsansätze werden vorgestellt und gemeinsam in der Gruppe erarbeitet.
Im Proseminar werden sowohl die Pläne, Zeichnungen und Fotografien verschiedener Idealstädte in den Blick genommen, als auch deren Beschreibungen und ihre Wechselwirkungen.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden voraussichtlich zwei Exkursionen stattfinden.

Lernergebnisse

In der Auseinandersetzung mit dem architekturhistorischen Thema der Idealstädte wird der Umgang mit kunsthistorischen Quellen und Sekundärliteratur, als auch das selbständige Verfassen von Texten in Form einer schriftlichen Hausarbeit vertieft. Dabei liegt der Fokus auf grundlegenden Forschungstechniken des Bibliographierens, der Literaturrecherche mit kritischem Umgang der Texte und des Zitierens. Inhaltliche, methodische und terminologische Fachkenntnisse werden aktiv eingesetzt und das Analysieren und Interpretieren von Architekturen und Kunstwerken wird geübt. Im Laufe des Semesters wird von den Studierenden ein kurzer Beitrag zu einem Ausstellungsprojekt erstellt, der nochmals vertiefend die Quellenrecherche reflektiert.

Literatur

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Hinweise zu Prüfungs-/Beurteilungsmodalitäten

Aktive Beteiligung an Diskussionen, Referat, Ausstellungsbeitrag, Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit.

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