Lange Nacht der Forschung: Entdecken und Staunen.

24. April 2026

17:00 - 23:00 Uhr

KU Linz

Führungen, Workshops, Vorträge, Live-Präsentationen und Experimente an österreichweit mehr als 270 Ausstellungsorten ermöglichen es im Rahmen der Langen Nacht der Forschung Spannendes, Überraschendes und Erstaunliches zu entdecken. Die KU Linz präsentiert sich als gesellschaftsrelevante Forschungsstätte mitten in Linz.

17:00 Uhr: Führung

Was ist Street Art?

Universitätsprofessorin Ilaria Hoppe vom Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien gibt eine Führung zu den Wandbildern (Murals) an der KU Linz. Dabei gibt sie eine Einführung in ihren Forschungsschwerpunkt zu Graffiti und Street Art im Bereich Kunstwissenschaft.

18:00 Uhr: Workshop

Wen traf Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter in Linz?

Das Franz und Franziska Jägerstätter Institut ist der Ort, wo alles zum Thema Jägerstätter zusammenläuft. Hier können Sie erfahren, wie das Wissen um den berühmtesten Kriegsdienstverweigerer entstanden und weitergegeben wurde, welche Schriften von ihm überliefert sind und welche Reaktionen sie in der Welt ausgelöst haben. Oder Sie fragen Forscher:innen, was sie heute an Menschen wie Jägerstätter spannend finden.

19:00 Uhr: Vortrag

Monster, Mythen und Medien: Welche Rolle spielen Bilder bei der Entstehung alter und neuer Legenden?

Unheimliche Kreaturen bevölkern nicht nur die Mythen alter Kulturen, sondern auch moderne Medien. Viele solcher Monstren, wie das Ungeheuer von Loch Ness, der Chupacabra oder Slender Man, haben ihren Ursprung in gefälschten Bildern und deren massenmedialer Verbreitung. Im Vortrag werden wir dieses Phänomen anhand von Fallstudien sowie seine sozialen Auswirkungen untersuchen.

20:00 Uhr: Vortrag

Der Mensch als „Krone der Schöpfung“? 

Ein Gespräch über Tierethik zwischen dem Verhaltensbiologen Kurt Kotrschal und dem Moraltheologen Michael Rosenberger

Anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Lehrbuchs zur Tierethik gehen der Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal und der Moraltheologe Michael Rosenberger den historischen Wurzeln dieser Sichtweise nach, um anschließend nach einer neuen Ethik der Beziehung zwischen Menschen und anderen Tieren zu fragen.

21:00 Uhr: Mitmachstation

Das Geheimnis des verschwundenen Breviers – Robert Riddles dritter Fall. 

Ein interaktiver Bibliothekskrimi in der Diözesanbibliothek Linz.

Ein mittelalterliches Brevier verschwindet spurlos aus dem Tresor – kein Einbruch, kein Alarm. In diesem spannend inszenierten Kriminalfall werden Besucherinnen und Besucher selbst zu Ermittlern. Zwischen falschen Fährten, Intrigen und überraschenden Wendungen erleben sie Wissenschaftskommunikation hautnah und entdecken Geschichte, Restitution und Bibliothek als lebendigen Schauplatz.

Anfahrtsbeschreibung

Ein kostenloser Shuttlebus fährt alle 30 Minuten zu diesem Standort (Linz AG Haltestelle Taubenmarkt). Die Katholische Privat-Universität Linz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Etwa mit den Straßenbahnlinien 1,2,3 und 4: Ausstieghaltestellen Taubenmarkt oder Mozartkreuzung. Linienfahrplan der Linz AG.

Dieser Ausstellungsstandort ist barrierefrei zugänglich und verfügt über barrierefreie Toiletten.

Der Programmpunkt im Speicher der Bibliothek (21:00 Uhr) ist nicht barrierefrei zugänglich.