Nachbarschaftsbesuch in der Synagoge Linz und Kirchenführer St. Theresia: Studierende entwickeln neue Projekte

Alle drei Semester verwandelt sich das Institut für Religionspädagogik in eine Kreativwerkstatt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „AG Projektentwicklung“ unter der Leitung von Anna Bachofner-Mayr entwickeln Studierende der KU Linz eigene Kleinprojekte. Nach erfolgreichen Initiativen aus den Vorsemestern – wie einem „Lehrlauf“ oder einem Mini-Workshop zum interreligiösen Lernen – wurden in diesem Semester zwei neue Vorhaben in die Tat umgesetzt: ein Nachbarschaftsbesuch in der Synagoge Linz sowie ein Kirchenführer für die katholische Pfarrkirche St. Theresia. Insgesamt acht Studierende ließen sich auf die Arbeit mit klassischen Projektmanagement-Tools ein und erprobten diese direkt in der Praxis.

Begegnung mit der jüdischen Nachbarschaft 

Das erste Projektteam, bestehend aus Klara Etzelsdorfer, Sr. Helena Fürst, Stefanie Strasser und Daniela Stütz, konzipierte eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Lerne die Nachbarschaft der KU kennen“. Ziel war es, die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der KU Linz und umliegenden Institutionen zu vertiefen. Konkret lud das Team zu einer Begegnung mit der jüdischen Gemeinde ein. Neben spannenden Einblicken in das Judentum und dessen Gottesdienstpraxis bot die Veranstaltung Raum für persönlichen Austausch und stärkte die Verbindung zwischen der Universität und der Synagoge [→ zum ausführlichen Artikel auf der KU-Homepage].

Ein visueller Spaziergang durch St. Theresia 

Das zweite Projektteam – Friedrich Bindreiter-Brandstetter, Valentin Gattringer, Maria Pap-Kern und Michaela Sturm-Stallinger – gestaltete einen professionell layoutierten Kirchenführer für die Pfarrkirche St. Theresia. Neben Wissenswertem zur Geschichte und der außergewöhnlichen Architektur laden zahlreiche Fotografien von Valentin Gattringer zu einem visuellen Spaziergang ein. Auch an die jüngsten Besucher:innen wurde gedacht: Auf sie wartet im Heft ein spannendes Kreuzworträtsel. Ein Prototyp des Kirchenführers liegt an der Pinnwand des Instituts für Religionspädagogik zum Durchblättern bereit.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die diese Projekte durch ihr Engagement und ihr Mitwirken möglich gemacht haben!