Ungebautes Linz

Von 27. April bis 1. Oktober 2026 ist die unter Mitwirkung von Studierenden gestaltete Ausstellung "Ungebautes Linz" im Rahmen des transdisziplinären und partizipativen Ausstellungs- und Vermittlungsprojekts "wir stellen aus:" des Fachbereichs Kunstwissenschaft an der KU Linz zu sehen.

Wie hätte Linz ausgesehen, wenn Maurice Balzarek den Schillerplatz verbaut, Roland Rainer eine Stadthalle an der Wiener Straße errichtet oder Rupert Falkner die gesamte Brückenkopfverbauung Urfahr umgesetzt hätte? Zahlreiche Entwürfe, die für die Stadt Linz entwickelt wurden, blieben bloße Idee und sind dennoch Abbild ihrer Zeit und der damals präsenten Diskurs städtebaulicher und architektonischer Probleme.

Anhand historischer Skizzen, Pläne und Fotografien werden architektonische Projekte vorgestellt, die das Linzer Stadtbild hätten prägen können, jedoch nie realisiert wurden. Diese Auseinandersetzung mit dem Ungebauten lenkt den Blick auf das Potenzial des Nicht-Verwirklichten und eröffnet alternative Perspektiven auf städtische Entwicklung.

Zu sehen ist die Ausstellung im Foyer und Altbau (Stiegenhaus) der KU Linz von 27. April–1.Oktober 2026 während der Öffnungszeiten der Universität.

Der Eintritt zur Ausstellung und zum Kunstgespräch ist frei! 

An der aus einem Proseminar des Wintersemesters 2025/26 hervorgegangenen Ausstellung haben die Studierenden Dieter Gallistl, Valentin Gattringer, Hans Huemer und Valerie Straßmayr mitgewirkt.

Kuratorin:
Ass.-Prof.in Mag.a arch. Dr.in phil. Veronika Müller
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur / Stiftungsstelle für Baukultur und baukulturelles Erbe

Termin

Kunstgespräch
27. Mai 2026, 12:00–13:30 Uhr
Foyer und Altbau der KU Linz

Mit Andrea Bina, Leiterin des Linzer Stadtmuseums Nordico, und Kuratorin Veronika Müller.

8.5.2026/RK