Heft 3/2026: Atem

Das neue Heft von "kunst und kirche" widmet sich mit "Atem" einem facettenreichen, gleichwohl in seiner Komplexität bisher wenig beachteten Thema: Wie gelingt es den Künsten, Atem als Medium, Material und Metapher einzusetzen? Was bedeutet es, dass alle Religionen den Atem als heilig erachten? Warum aber erfährt das so wenig Aufmerksamkeit - und zeitigt auch kaum realpolitische Folgen? Mit Annäherungen u.a. aus Bibelwissenschaft, Kunst, Meditation und Rechtswissenschaft eröffnet das Heft neue Perspektiven auf ein Phänomen, das unser Leben begleitet und trägt.

Alle kennen den Atem. Er kommt bei der Geburt und geht beim Sterben. Atmen ist mehr als nur Luftaustausch, sondern Ausdruck des Lebens selbst. Dabei ist Luft nicht das Eigentum eines Einzelnen, sondern ein Medium, in das wir alle schon immer eingelassen sind und uns selbstverständlich erscheint. Dennoch bleibt viel zu entdecken. Wie gelingt es den Künsten, Atem als Medium, Material und Metapher einzusetzen? Weshalb trägt der Fakt, dass alle Religionen den Atem als heilig erachten, kaum realpolitische Folgen?

Die Herbstausgabe von kunst und kirche blickt auf das facettenreiche Thema rund um spirare (lat. atmen) aus diversen Perspektiven. Es nimmt die Sicht der Bibelwissenschaften, der Künste, der Meditation und der Rechtswissenschaften auf. Dabei zeigt sich, dass die Komplexität des Themas in verschiedener Hinsicht kaum Beachtung findet. Viele Aspekte allerdings erinnern uns an die phonetische und an die metaphorische Nähe zum Wort sperare (lat. hoffen). Solange wir Atem schöpfen können, ist die Welt nicht verloren.

Mit Beiträgen, Gesprächen und Berichten u.a. von Eva-Maria Braun, Rahel Gugelmann, Petros Haffenrichter, Nina Holm, Helen Keller, Simone Linke, Benita Meißner und Nancy Rahn.

Ein Gratis-Heft zum Kennenlernen kann hier angefordert werden.

Mehr zum Heft, zum Magazin und zu den Bestellmöglichkeit unter kunstundkirche.com