Podiumsdiskussion zu Jägerstätter mit Schüler:innen in Schäftlarn

Am 3. Juli 2026 hielt Andreas Schmoller im Gymnasium Schäftlarn im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Franz und Franziska Jägerstätter - Es gibt keine größere Liebe" einen Vortrag zu Franz und Franziska Jägerstätter. Im Anschluss diskutierten Schüler:innen mit ihm über weiterführende historische, ethische und politische Fragen sowie über die Aktualität Jägerstätters.

Das Gymnasium der Benediktinerabteil Schäftlarn südlich von München beschäftigt sich regelmäßig mit Franz und Franziska Jägerstätter. In diesem Jahr haben sich Schüler:innen der Leistungskurse Religion und Geschichte intensiv auf die Wochen vom 6. bis zum 31. Juli vorbereitet. In dieser Zeit wird an der Schule die Jägerstätter-Ausstellung der Vereinigung Comunione e Liberazione gezeigt, die im Oktober 2025 bereits im Linzer Mariendom zu sehen war. Die Schüler:innen haben sich im Laufe des Schuljahres mit der Thematik beschäftigt und sich schließlich unter Betreuung ihrer Lehrer:innen zu Ausstellungsguides ausgebildet. Als solche werden die ca. 15 Jugendlichen Besucher:innen der Ausstellung sowie sämtliche Klassen ihrer Schule durch die Ausstellung begleiten. Siehe: Ausstellung über Franz und Franziska Jägerstätter

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 3. Juli im dichtgefüllten Festsaal der Schule war FFJI-Leiter Andreas Schmoller eingeladen, einen einführenden Vortrag zu halten. Im Anschluss daran folgte eine einstündige Podiumsdiskussion. Den bestens vorbereiteten Schüler:innen gelang es mit ihren Fragen eine spannende Diskussion anzuregen, in der auch zahlreiche Fragen aus dem Auditorium gestellt wurden. z.B. Was war Jägerstätters Sinn im Leben? War Franziska mit seiner Entscheidung wirklich einverstanden? Wie dachten die Kinder über ihren Vater? Mit Ernsthaftigkeit und Beharrlichkeit brachten die Teilnehmer:innen die zum Teil seit Jahrzehnten wiederkehrenden Fragen zur Sprache und erwarteten kompetente Antworten.