Von Schatten und Bildern zur Wahrheit

Jutta Graf, Von Schatten und Bildern zur Wahrheit, Die Erschließung der «Offenbarung» bei John Henry Newman, Band 18, Frankfurt: Peter Lang 2009.

Über das Buch

«Von Schatten und Bildern zur Wahrheit.» Dieser Spruch ziert den Grabstein des anglikanischen und später katholischen Theologen John Henry Newman (1801-1890). Er charakterisiert dessen Leben als beständiges Streben nach der Wahrheit. Zugleich deutet der Spruch auf ein Prinzip hin, an dessen Erforschung Newman maßgeblich beteiligt war: die Entwicklung der Glaubenslehre. Die Offenbarung ist mit Christus vollständig gegeben, aber ihre Erschließung ist ein Prozess, der sich in Raum und Zeit schrittweise entfaltet. Wie die christliche Lehre zugleich eine dynamische Entwicklung verzeichnen und ihre Identität wahren kann, war eine der wesentlichen theologischen Fragen des 19. Jahrhunderts, der sich Newman aufrichtig und fundamental stellte. Diese Studie untersucht die graduelle Entstehung von Newmans Entwicklungstheorie im Licht der großen christlichen Prinzipien sowie deren unverkennbare Bedeutung für die gegenwärtige Theologie.

Inhalt

Aus dem Inhalt: Die theologischen Voraussetzungen für die Entwicklungslehre: das sakramentale und das dogmatische Prinzip, das Prinzip der Inkarnation – Analyse von Newmans Entwicklungstheorie während fünf Phasen seines theologischen Wirkens – Ihre Bedeutung für die gegenwärtige Theologie und ihr Aufleben in den Hauptanliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Autorenangaben

Die Autorin: Jutta Graf wurde 1979 in Wels geboren. Sie studierte am Internationalen Theologischen Institut in Niederösterreich sowie ein Semester in Oxford und schloß ihr Studium 2003 mit dem Master in Theologie ab. Danach absolvierte sie das Lehramtsstudium für Religion und Mathematik und promovierte 2008 an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz.

Reihe

Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge. Bd. 18
Verantwortlicher Herausgeber: Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz

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