Schrift: A A+ A++ | Kontrast

„Linzer WiEGe Reihe“ (LiWiRei). Beiträge zu Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft

Das inhaltliche Profil der „Linzer WiEGe Reihe“

Wirtschaftliche Liberalisierung und Globalisierung sowie gesellschaftliche Pluralisierung und Segmentierung sind die zunehmend prägenden Faktoren des individuellen und gesellschaftlichen Lebens. Als „Zeichen der Zeit“ sind sie eine große Herausforderung für die politischen Kräfte und stellen einen wesentlichen Kontext theologischer und ethischer Reflexion dar. Der Schwerpunkt Wirtschaft - Ethik - Gesellschaft (WiEGe) an der Katholischen Privat-Universität Linz bezeichnet daher ein dreifaches Interesse, an dem sich die „Linzer WiEGe Reihe“ orientiert: 

  • Die spezifische Fragestellung: Ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen sollen im Blick auf Leitvorstellungen gelingenden Lebens gedeutet und interpretiert werden.
  • Der besondere theologische Blickwinkel: Das kritische, motivierende und integrierende Potenzial des Glaubens an einen Gott, der vor allem auf die Schwachen und Benachteiligten schaut, soll reflektiert und erschlossen werden.
  • Die interdisziplinäre Ausrichtung: Die Zusammenarbeit mit den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen will die Fragestellungen und Erkenntnisse einzelner Fächer durch deren Vernetzung fruchtbar machen und weiterentwickeln.

Die „Linzer WiEGe Reihe“ versteht sich als eine Plattform, die Ergebnisse des Studien- und Forschungsschwerpunkts WiEGe zu dokumentieren und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Darüber hinaus sind AutorInnen der einschlägigen Disziplinen (Theologie, Philosophie, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften etc.) jederzeit eingeladen, Beiträge zur Veröffentlichung einzureichen.

Peer-Review-Verfahren

Alle Publikationen der „Linzer WiEGe Reihe“ werden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen, bei dem die HerausgeberInnen der Reihe, fallweise ergänzt durch andere KollegInnen der Arbeitsgruppe Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft, die eingereichten Manuskripte beurteilen. Zudem wird im Doppelblindverfahren ein externes wissenschaftliches Gutachten eingeholt. Die Reihe wird damit internationalen Standards gerecht und die Publikationen in der „Linzer WiEGe Reihe“ gewinnen Renommee in der Wissenschaftsgemeinschaft und größere Autorität in einschlägigen Debatten. Die eingereichten Beiträge müssen bisher unveröffentlicht sein und dürfen auch keiner anderen Zeitschrift vorgelegt werden. Alle Beiträge werden anonymisiert an den externen Gutachter/die externe Gutachterin weitergereicht und nach festgelegten Kriterien (Angemessenheit der Methode bzw. Vorgehensweise, Originalität, Klarheit, Verständlichkeit und Prägnanz der Darstellung, Bezugnahme auf einschlägige Diskurse, thematische Verortung der behandelten Fragestellung im Kontext Wirtschaft - Ethik - Gesellschaft, Wissenschaftlichkeit der Ausführung) bewertet. Auf der Grundlage der gutachterlichen Empfehlung werden die AutorInnen gegebenenfalls um eine Überarbeitung der Artikel gebeten, bevor sie für die Publikation angenommen werden.

Zum Format der „Linzer WiEGe Reihe“

Die Reihe ist als ausschließliche online-Publikation konzipiert. Die damit verbundenen Vorteile gegenüber gedruckten Werken sollen genutzt werden:

  • Termine werden vielmehr nach freier Entscheidung der AutorInnen vereinbart, sollten dann aber eingehalten werden.
  • Das Textgenre muss nicht unbedingt ein Forschungsaufsatz oder gar ein wissenschaftliches Buch sein. Auch Essays oder überblicksartige Forschungsberichte können jederzeit in die Reihe aufgenommen werden, wenn sie den diesbezüglichen Standards entsprechen.
  • Der Textumfang kann von 10 bis 500 Seiten reichen. Allein die AutorInnen legen fest, welchen Umfang sie als dem Thema und dem Genre angemessen halten.
  • In logischer Folge umfasst die Reihe sowohl Monografien als auch Sammelbände.
  • Schließlich ist auch die Integration von Bildern und Grafiken jederzeit möglich, sofern die Urheberrechte dafür beim Autor/bei der Autorin liegen bzw. entsprechend geklärt wurden.

Erschließung und Verbreitung der „Linzer WiEGe Reihe“

Die „Linzer WiEGe Reihe“ ist unter anderem auf dem Hochschulschriftenserver KiDokS (Kirchlicher- Dokumenten-Server) eingestellt. KiDokS ist die gemeinsame Open Access-Plattform aller Hochschulbibliotheken der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und des Verbands kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) auf Basis der OPUS-Technologie. Die Texte stehen nach ihrer Veröffentlichung im Internet zur Verfügung und werden von den Bibliotheken dauerhaft archiviert. Die Dokumente sind über Bibliothekskataloge und über die Suchmaschinen des WWW erschlossen und zugänglich.
Zugleich erhält jeder Band der „Linzer WiEGe Reihe“ eine Internationale Standardbuchnummer (ISBN) und ist damit weltweit identifizierbar.

Zum KiDokS

Zur „Linzer WiEGe Reihe“/ LiWiRei (alle Beiträge in dieser Reihe sind frei zugänglich)

Einreichung von Beiträgen
Impressum

WiEGe-Bücher

Zu den Schwerpunkten der Arbeitsgruppe WiEGe sind mehrere Sammelbände erschienen. Sie dokumentieren vor allem die interdisziplinären Symposien und die wirtschaftsethische Ringvorlesung.

Elf Jahre 24-Stunden-Betreuung in Österreich

Michael Leiblfinger, Veronika Prieler, Elf Jahre 24-Stunden-Betreuung in Österreich. Eine Policy- und Regime-Analyse, Bd. 9, Linz 2018.mehr

» mehr

Die Sorge für unser gemeinsames Haus!

Andreas Lienkamp, Die Sorge für unser gemeinsames Haus! Herausforderungen der bahnbrechenden Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus, Bd. 8, Linz 2016.mehr

» mehr

Jedem Tier (s)einen Namen geben?

Michael Rosenberger, Georg Winkler (Hg.), Jedem Tier (s)einen Namen geben? Die Individualität des Tieres und ihre Relevanz für die Wissenschaften, Bd. 7, Linz 2014.mehr

» mehr

Das ICEF-Projekt der Unternehmensführer

Guido Meyer, Christiane Helene Heinrich, Das ICEF-Projekt der Unternehmensführer: Ein aktuelles Beispiel ethischer Reflektion der Leitung kleiner und mittlerer Unternehmen, Bd. 6, Linz 2013.mehr

» mehr

Werke der Barmherzigkeit

Edeltraud Koller, Michael Rosenberger, Anita Schwantner (Hg.), Werke der Barmherzigkeit. Mittel zur Gewissensberuhigung oder Motor zur Strukturveränderung?, Bd. 5, Linz 2013.mehr

» mehr

Macht und Beratung

Peter Heintel, Macht und Beratung. Eine theoretische Reflexion praktischer Erfahrung, Bd. 4, Linz 2013.mehr

» mehr

Das liebe Geld

Hanjo Sauer, Das liebe Geld. Ein theologischer Essay, Bd. 3, Linz 2012.mehr

» mehr

„Es sollte genügen“ (RB 39,1; 40,3; 55,4)

Michael Rosenberger, "Es sollte genügen" (RB 39,1; 40,3; 55,4). Elemente eines nachhaltigen Lebensstils in der Regel Benedikts, Bd. 2, Linz 2011.mehr

» mehr

Mehr als ein Gefühl vagen Mitleids

Ansgar Kreutzer, Mehr als ein Gefühl vagen Mitleids. Christliche Beiträge zu Begriff und Praxis heutiger Solidarität, Bd. 1, Linz 2008.mehr

» mehr