Institut für Geschichte und Theorie der Architektur

Das Institut lehrt und erforscht die Geschichte und vielfältige Theoriebildung von Architektur und Städtebau seit dem 18. Jahrhundert in globaler, transkultureller und transreligiöser Perspektive. Aktuellen raumsoziologischen und kulturanthropologischen Theorien folgend, versteht es Architektur, Städtebau und Design als Raumkünste: Sie gestalten soziale Handlungsräume und prägen über symbolische Strukturen und soziopolitische Ordnungen menschliche Gemeinschaften. Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt als gebaute Umwelt des sozialen Handelns sind fundamental für das Verständnis von Gesellschaft, Kultur, Religion und Politik. Architektur, Raum und Stadt werden daher auf ihre Einbindung in nationale, kulturelle und religiöse Alltagskulturen und ihre Vereinnahmung in Prozessen der Identitätskonstruktion befragt.

Ziel in Lehre und Forschung ist es, ein kritisch-analytisches Verständnis der gebauten Umwelt zu entwickeln – in ihren historischen Dimensionen, entwurfstheoretischen Prinzipien, ästhetischen Qualitäten und ikonografischen Programmen sowie ihren symbolischen Funktionen als Handlungs- und Repräsentationsraum.

Wissenschaftliche Schwerpunkte am Institut bilden die Raumsoziologie, die Architektur der (Nachkriegs-)Moderne in globaler Perspektive sowie die Sakralbaukunst in Beziehung zu „auratischen Alternativorten“ (Universitäten, Museen, Parlamente etc.) als Räume der sozialen Ordnungs- und Sinnstiftung. Lehre und Forschung greifen sowohl globale als auch lokale und regionale Perspektiven auf.


 

Aktuell



Gastvortrag 
Dienstag, 20. April 2021, 16.15-18.00 Uhr, Online-Modus

Oliver Sukrow (Technische Universität Wien/Fellow der Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg), Form und Funktion der architekturbezogenen Kunst in der DDR 1949-1989

Online-Vortrag im Rahmen der Vorlesung "ArchitekturDenkmal und Erinnerungskulturen" von Anna Minta. Weitere Informationen zum Vortrag, zur Anmeldung(Zugangslink zum Vortrag) sowie zu weiteren Gastvorträgen im Sommersemester 2021 finden Sie hier.



Im Rahmen eines interdisziplinären Seminars unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Anna Minta (Architekturgeschichte) und Mag.a Martina Resch (Theologie) beschäftigten sich Studierende mit den Darstellungen von Frauenbildern im Mariendom. Die erarbeiteten Fallstudien werden in der Broschüre "Licht.Schatten.Dasein. Frauenbilder im Linzer Mariendom" veröffentlicht.

Präsentation der Publikation am Internationalen Frauentag
8. März 2021, 12.30-14.15 Uhr (Online-Modus)

Mit einem Impulsbeitrag der Historikerin Univ.-Prof.in Dr.in Gabriella Hauch (Universität Wien)
zum Thema Frauenforschungen (Fokus Linz)!

Ein Video der Präsentation kann am YouTube-Kanal der KU Linz abgerufen werden.
Die Broschüre liegt kostenlos im Mariendom auf und ist im Domshop sowie an der KU Linz erhältlich.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier, einen Bericht zum Projekt finden Sie hier.