Künstlerinnen und Architektinnen in der Moderne in Österreich.

14. May 2019

16:15 - Uhr

Im Rahmen der Vorlesung "100 Jahre Bauhaus" am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur referiert Ao. Univ.-Prof. Dr. Sabine Plakolm-Forsthuber zum Thema "Künstlerinnen und Architektinnen in der Moderne in Österreich".

Sabine Plakolm-Forsthuber ist Ao. Professorin am Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege an der Technische Universität Wien. Bereits 1994 widmete sie sich in ihrer herausragenden Publikation „Künstlerinnen in Österreich 1897 – 1938. Malerei – Plastik – Architektur“ dem Kunstschaffen von Frauen in Österreich. Gegen die Männer-dominierten Kunst- und Ausstellungspolitik sowie das Vorurteil des fehlenden weiblichen Genius ankämpfend und aufgrund der Zugangsbeschränkungen zu Universitäten, Akademien und Reformbewegungen erlangte Kunst von Frauen wenig Aufmerksamkeit und erfuhr auch in der nachfolgenden Kunstgeschichtsschreibung kaum eine Würdigung. Frau Plakolm-Forsthuber füllt dieses Desiderat grundlegend: Sie hebt die Leistungen und Innovation von Malerinnen, Architekturinnen und Kunsthandwerkerinnen hervor, zeigt ihre künstlerischen Qualitäten auf und leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Geschlechter- und Sozialgeschichte Österreichs in der Moderne.  

In ihrem Vortrag wird sie sich mit der Situation von Künstlerinnen und Architektinnen in der Moderne in Österreich auseinandersetzen und dabei sowohl einen Fokus auf österreichische Studentinnen am Bauhaus legen als auch den Einfluss der Bauhaus-Ideal auf das Kunst- und Architekturschaffen in Österreich thematisieren.

ZuhörerInnen sind herzlich willkommen!

8.3.2019/he