Entfremdung – Resonanz – Relationalität. Überlegungen zu einem resonanten Lebensstil angesichts der ökologischen Krise aus tugendethischer Perspektive
Die ökologische Krise ist eines der drängendsten Zeichen der Zeit. Der Menschheit bleiben nur wenige Jahrzehnte, um die entscheidenden Schritte zu ihrer Überwindung zu vollziehen. Und diese Schritte gleichen einer umfassenden „kulturellen Revolution“ (Papst Franziskus) – es braucht eine komplette Kehrtwende der gegenwärtigen Lebens- und Wirtschaftsweise. Doch aller öffentlichen Beteuerungen zum Trotz nehmen die Treibhausgasemissionen immer noch zu, die Zerstörung der Biodiversität geht ungebremst weiter, und auch bezüglich anderer Umweltindikatoren ist kaum ein Fortschritt zu erkennen. Was sind die entscheidenden Blockaden und wie können sie gelöst werden? Auf diese Frage versucht die vorliegende Arbeit von Rebekka Sturmbauer eine Teilantwort zu geben, indem sie die Entfremdung des Menschen von der Natur als eine entscheidende individualethische Ursache identifiziert und analysiert, ihr das Modell von Resonanz mit und Relationalität zur Natur entgegensetzt und Grundhaltungen benennt, die zu dessen Verwirklichung hilfreich sein können.
Diplomarbeit von Rebekka Sturmbauer, 2022