Transformationen des Humanen

Transformation ist eines der großen Schlagworte des 21. Jahrhunderts in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Auch wenn technologische Errungenschaften wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz treibende Kräfte in diesen Prozessen sind, betreffen solche Entwicklungen die verschiedensten Bereiche und Diskursfelder in Politik, Religion, Forschung, Wirtschaft, Ethik, Kunst und Ökologie. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage nach der Conditio Humana von Grund auf neu diskutiert.  

Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft als etablierte geisteswissenschaftliche Disziplinen, welche auch an der Katholische Privat-Universität Linz praktiziert werden, leisten einen wichtigen Beitrag zu den historischen und kulturwissenschaftlichen Diskursen um diese Fragestellung. Der Forschungsschwerpunkt „Transformationen des Humanen“ macht es sich zur Aufgabe, diese Tradition zu aktualisieren und die Frage nach der Entwicklung und Verantwortung des Menschen im Kontext zeitgenössischer Transformationsprozesse gleichermaßen zwischen den drei Fachgebieten wie im Austausch mit weiteren Fachdisziplinen zu untersuchen.  

Dabei werden aktuelle Phänomene und Entwicklungen analysiert, diskutiert und historisch kontextualisiert bzw. auf ihre Vorbedingungen, Kontinuitäten, Traditionsbrüche etc. untersucht. Neben kritischen Analysen der Untersuchungsgegenstände soll auch selbstkritisch eruiert werden, wie sich solche Transformationsprozesse auf die akademischen Geisteswissenschaften auswirken und wie transformatorische Potenziale dafür nutzbar gemacht werden können.  

 

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