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Lehrveranstaltungen von Michael Rosenberger

SE: 'Mit Herz und Verstand' - Die Rolle der Gefühle für die ethische Urteilsbildung

Lange Pro- und Kontralisten oder doch das Bauchgefühl? Was ist letztlich ausschlaggebend für wichtige Entscheidungen?
Die Fähigkeit zu denken spielt für das Selbstverständnis des Menschen traditionell eine große Rolle. Dementsprechend kopflastig gestalten sich die Ansprüche an sein Handeln. Dass Handlungen aber nicht immer (nur) auf rationalen Überlegungen beruhen, dürfte ebenso unbestritten sein.
Doch inwieweit trifft dies auch auf die moralische Urteilsbildung zu? Welche Rolle spielen Gefühle in der Ethik? Vom Hindernis über die notwendige Triebfeder für sittlich gutes Handeln bis hin zum leisen Anruf Gottes reichen die Antworten aus der Philosophie- und Theologiegeschichte. Im Seminar wird die ethische Bedeutung von Gefühlen und ihr Verhältnis zur Vernunft anhand ausgewählter historischer Positionen diskutiert und unter Bezugnahme neuerer Erkenntnisse aus der Hirnforschung systematisch reflektiert. Anhand konkreter Felder wird schließlich die Relevanz einer gefühlssensiblen Ethik in den Blick genommen.


SE: 'Mit Herz und Verstand' - Die Rolle der Gefühle für die ethische Urteilsbildung

Lange Pro- und Kontralisten oder doch das Bauchgefühl? Was ist letztlich ausschlaggebend für wichtige Entscheidungen?
Die Fähigkeit zu denken spielt für das Selbstverständnis des Menschen traditionell eine große Rolle. Dementsprechend kopflastig gestalten sich die Ansprüche an sein Handeln. Dass Handlungen aber nicht immer (nur) auf rationalen Überlegungen beruhen, dürfte ebenso unbestritten sein.
Doch inwieweit trifft dies auch auf die moralische Urteilsbildung zu? Welche Rolle spielen Gefühle in der Ethik? Vom Hindernis über die notwendige Triebfeder für sittlich gutes Handeln bis hin zum leisen Anruf Gottes reichen die Antworten aus der Philosophie- und Theologiegeschichte. Im Seminar wird die ethische Bedeutung von Gefühlen und ihr Verhältnis zur Vernunft anhand ausgewählter historischer Positionen diskutiert und unter Bezugnahme neuerer Erkenntnisse aus der Hirnforschung systematisch reflektiert. Anhand konkreter Felder wird schließlich die Relevanz einer gefühlssensiblen Ethik in den Blick genommen.


VL: Allgemeine Moraltheologie II: Methodenlehre. Schuld und Vergebung

In dieser Vorlesung werden einerseits Fragen der moraltheologischen Methodenlehre behandelt, andererseits die Frage nach Schuld und Versöhnung. Letztere macht den Hauptanteil der Vorlesung aus. Für sie spannen die beiden gegensätzlichen Behauptungen den analytischen Bogen auf, das 20. Jh. sei das "Jahrhundert des Verlusts der Sünde" (Pius XII.) bzw. das „Jahrhundert der Vergebung“ (Jacques Derrida). Der Zugang zu einem zeitgemäßen Verständnis vobn Schuld und Vergebung wird die Möglichkeit eröffnen, das kirchliche Versöhnungsangebot neu zu konzipieren und anzubieten.


VL: Allgemeine Moraltheologie II: Methodenlehre. Schuld und Vergebung

In dieser Vorlesung werden einerseits Fragen der moraltheologischen Methodenlehre behandelt, andererseits die Frage nach Schuld und Versöhnung. Letztere macht den Hauptanteil der Vorlesung aus. Für sie spannen die beiden gegensätzlichen Behauptungen den analytischen Bogen auf, das 20. Jh. sei das "Jahrhundert des Verlusts der Sünde" (Pius XII.) bzw. das „Jahrhundert der Vergebung“ (Jacques Derrida). Der Zugang zu einem zeitgemäßen Verständnis vobn Schuld und Vergebung wird die Möglichkeit eröffnen, das kirchliche Versöhnungsangebot neu zu konzipieren und anzubieten.


VL: Theologie der Spiritualität

Pilgern erlebt seit Anfang der 1990er Jahre einen Boom, den niemand für möglich gehalten hätte. Es steht damit in deutlichem Gegensatz zu den meisten anderen religiösen Angeboten. In dieser VL wird diesem Phänomen anthropologisch und theologisch auf den Grund gegangen und eine differenzierte Theologie der Wallfahrt entwickelt.


VL: Theologie der Spiritualität

Pilgern erlebt seit Anfang der 1990er Jahre einen Boom, den niemand für möglich gehalten hätte. Es steht damit in deutlichem Gegensatz zu den meisten anderen religiösen Angeboten. In dieser VL wird diesem Phänomen anthropologisch und theologisch auf den Grund gegangen und eine differenzierte Theologie der Wallfahrt entwickelt.


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