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Pfarrkirche St. Josef, Steyr-Ennsleite, 1958–1970, arbeitsgruppe 4 (Friedrich Kurrent, Johannes Spalt und Wilhelm Holzbauer). Foto: Maximiliane Buchner
Pfarre St. Josef, Steyr-Ennsleite

Institut für Geschichte und Theorie der Kunst

Das Institut erforscht und lehrt die Geschichte und vielfältige Theoriebildung von Architektur und Städtebau seit dem 18. Jahrhundert in globaler, transkultureller und transreligiöser Perspektive. Aktuellen raumsoziologischen und kulturanthropologischen Theorien folgend, versteht es Architektur, Städtebau und Design als Raumkünste: Sie gestalten soziale Handlungsräume und prägen über symbolische Strukturen und soziopolitische Ordnungen menschliche Gemeinschaften. Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt als gebaute Umwelt des sozialen Handelns sind fundamental für das Verständnis von Gesellschaft, Kultur, Religion und Politik. Architektur, Raum und Stadt werden daher auf ihre Einbindung in nationale, kulturelle und religiöse Alltagskulturen und ihre Vereinnahmung in Prozessen der Identitätskonstruktion befragt.

Ziel in Lehre und Forschung ist es, ein kritisch-analytisches Verständnis der gebauten Umwelt zu entwickeln – in ihren historischen Dimensionen, entwurfstheoretischen Prinzipien, ästhetischen Qualitäten und ikonografischen Programmen sowie ihren symbolischen Funktionen als Handlungs- und Repräsentationsraum.

Wissenschaftliche Schwerpunkte am Institut bilden die Raumsoziologie, die Architektur der (Nachkriegs-)Moderne in globaler Perspektive sowie die Sakralbaukunst in Beziehung zu „auratischen Alternativorten“ (Universitäten, Museen, Parlamente etc.) als Räume der sozialen Ordnungs- und Sinnstiftung.

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