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TAPE OVER & ONDE, Deep seas, Kombination aus Tape Art und Video Mapping, 2015, Ausschnitt.
Foto: Wikimedia Commons
TAPE OVER & ONDE, Deep seas, Kombination aus Tape Art und Video Mapping, 2015

Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien

Schon längst sind die Künste nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen von Galerie und Museum zu betrachten, sondern durchdringen alle gesellschaftlichen Bereiche. Das dialektische Verhältnis von Kunst und Leben hat die Avantgarden des 20. Jahrhunderts grundlegend geprägt und stellt auch heute im Zeitalter der Digitalisierung eine praktische wie theoretische Herausforderung dar. Gerade die Künste haben dabei stets technische, wissenschaftliche und politische Neuerungen begrüßt und kreativ umgesetzt, mehr noch selbst Modelle von Erkenntnis und Kritik hervorgebracht.

Die Kenntnis dieser künstlerischen Positionen, theoretischer wie politischer Modelle fördert das kritische Nachdenken über gegenwärtige Kontexte und Medien, die scheinbar immer fließender ineinander überzugehen scheinen. Neben der Kunstwissenschaft erschließen die vielfältigen methodischen Ansätze der Bildwissenschaften und Raumtheorie auch außerkünstlerische Bereiche wie hybride Mediensysteme, die unseren Alltag zunehmend beeinflussen. Besonders gut lassen sich diese Phänomene an gegenwärtigen Diskursen über Urbanität nachvollziehen. Diese gehen nicht mehr von einem statischen Konzept von Stadt aus, sondern von einem dynamischen Prozess, der zunehmend durch digitale Wahrnehmung und Partizipation gekennzeichnet ist. Die Erforschung und Vermittlung dieser vielfältigen Beziehungen von Kunst, Medien und Technik in ihrer alltäglichen und wissenschaftlichen Anwendung bilden den Schwerpunkt am Institut.

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