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Zeit zu Denken: Wege und Irrwege der Tierschutzethik.

22. Oktober 2018

16:00 - 18:00 Uhr

KU Linz: Hörsaal 2

Zum Thema "Wege und Irrwege der Tierschutzethik" referiert Maria Woschnak im Rahmen der Vortragsreihe "Zeit zu Denken".

In Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Diskussion um den Tierschutz werden viele argumentative Wege beschritten, um Tiere als schützenswerte Wesen herauszustellen, aber nicht alle führen auch ans Ziel: die Pflicht zum Tierschutz in allgemeinverbindlicher Weise zu begründen. Im Hinblick darauf, ob ihre Ansätze kritischen Einwänden standhalten oder sich in Aporien verstricken, werden die Positionen von Albert Schweitzer, Peter Singer, Ursula Wolf und Carl Cohen in ihren theoretischen Ansätzen und praktischen Konsequenzen thematisiert.

Dr.in Maria Woschnak studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien. 1986 wurde sie bei Erich Heintel mit einer Arbeit zum Thema "Zum Begriff der Freundschaft bei Aristoteles und Kant" promoviert. Seither regelmäßige Lehraufträge am Institut für Philosophie der Universität Wien und an der Veterinärmedizinischen Universität Wien sowie Publikationen im Bereich der Ethik, Bioethik, Naturphilosophie und Erkenntnistheorie.

"Zeit zu Denken. Philosophische Vorträge" nennt sich die von Ass.-Prof. DDr. Max Gottschlich organisierte Reihe am Institut für Praktische Philosophie/Ethik der KU Linz. Abseits der auf uns einstürmenden schnellen Antworten und Handlungsanweisungen soll dem Denken Raum gegeben werden. Erst über diesen Umweg wird es möglich, unsere Zeit "in Gedanken zu erfassen" (Hegel).

23.8.2018/he

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