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Studierende initiieren den Bau neuer Wasserpumpen in West-Mali.

"Merci Eva, merci Linz" lautet der Tenor des Videos, das die Theologie-Studierenden Eva Steinmayr, Julian Kapeller und Silvia Rockenschaub dieser Tage aus Mali erreicht hat. Unter dem Motto "Fund Water, Drink Beer" hatten sie im Wintersemester ein Spenden-Fest veranstaltetet. Mit dem Reinerlös von mehr als 1.500 Euro wurden neue Wasserpumpen für Mali in Westafrika gekauft, um sauberes Trinkwasser für die Dörfer garantieren zu können. Nun, sechs Monate danach, wurde die erste von acht Wasserpumpen installiert.

Der Ingenieur Casper Jansen, ein gebürtiger Holländer, wartet in West-Mali seit 2012 ohne Entgelt das veraltete Brunnensystem. Gemeinsam mit einem lokalen Klempner und einem Übersetzer wurden die Brunnen bislang mit einfachsten Hilfsmitteln repariert. Da diese mittlerweile überaltert sind, werden dringend neue benötigt. Seit dem Ausbruch des Krieges in Nord-Mali wurden die Stahlpreise erhöht und die Förderungen für das Grundwassersystem eingestellt.

Sauberes Trinkwasser ist eines der höchsten Grundgüter für ein gesundes und gelingendes Leben. Im Rahmen des Seminars "Projektentwicklung" im Fachbereich Katechetik, Religionspädagogik und Pädagogik erarbeiteten die Studierenden Eva Steinmayr, Silvia Rockenschaub und Julian Kapeller unter der Leitung von Ass.-Prof. Helena Stockinger ein Projekt zur Unterstützung der Vorhaben von Caspar Jansen: Mit dem Reinerlös des Katakombenfestes im Dezember 2018 konnte die Katholische Privat-Universität Linz West-Mali helfen. Dass dabei jeder Euro genau dort landet, wo er soll, nämlich in Ersatzteilen und neuen Wasserpumpen, zeigt das vom Hauptverantwortlichen aus Mali übermittelte Video: Die erste von insgesamt acht Wasserpumpen wurde nun installiert, die Begeisterung darüber ist groß.

17.06.2019/sm/he

Sauberes Trinkwasser für West-Mali.

Sauberes Trinkwasser für West-Mali.