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Lehrveranstaltungen von Ines Weber

VL: Einführung in Schriften und Theologie der Kirchenväter

Wer ist der Mensch? Was ist der Mensch? Wie ist er von Gott geschaffen? Was heißt es, dass er Ebenbild Gottes ist? Was kann er? Was eignen ihm für Fähigkeiten und welche Verantwortlichkeiten sind ihm von Gott im Schöpfungsakt überantwortet worden? All das sind Fragen, die im Kontext von Theologie und Anthropologie interessant sind und die sich nicht erst Theologen Anfang bzw. Mitte des 20. Jahrhunderts gestellt haben (die Anthroplogie ist als eigenständiger Traktat ins Lehrgebäude der Theologie überhaupt erst im 20. Jahrhundert aufgenommen worden), sondern auch schon von den ersten Theologen der Väterzeit aufgegriffen worden sind. Wie das letztere tun, welche Antworten sie geben und wie diese Antworten aufgrund des damaligen kulturellen Kontextes zustande gekommen sind, will die Veranstaltung beleuchten und damit anhand dieses Beispiels in die Schriften der Väter einführen.


VL: Im Herzen vollzieht sich die Einsicht - Bildung und Erziehung in der katholischen Aufklärung

Eines der ureigensten Anliegen der katholischen Aufklärung war es, den Menschen zum Erkennen der Wahrheit, zum Leben in Vernunft unter Einbeziehung des Herzens anzuleiten. Als Abbild Gottes war der Mensch in den Augen der katholischen Aufklärer Zeit seines Lebens dazu aufgerufen, dem Urbild, also Gott selbst, immer ähnlicher zu werden und sich damit selbst zu vervollkommnen. Dieser Prozess betraf aber nicht nur den einzelnen Menschen. Sein Streben nach Perfektibilität sollte und musste sich auch auf die Gemeinschaft der Christen auswirken; erreicht werden sollte, dass das Reich Gottes im Hier und Jetzt möglichst weitgehend zu errichten. Finales Ziel in den Augen der katholischen Aufklärer war es deshalb, den Menschen zur Selbstvervollkommnung zu bringen, so dass er sich im hiesigen Leben möglichst nahe an sein Urbild, an Gott seinen Schöpfer annähern und ihm gleich werden konnte. Dies konnte jedoch nur durch eine entsprechende Anleitung, durch Erziehung und Bildung geschehen, wobei im Begriff der Bildung sowohl die Selbstbildung des einzelnen Menschen als auch die Anleitung von außen durch einen Pädagogen verstanden wurde. Dieser Pädagoge konnte der Pfarrer sein. Es konnte aber auch der eigene Vater sein. Insoweit sollte und musste Bildung und Erziehung innerhalb der Familie und der Gemeinde geschehen. Wie genau man sich das vorstellte, welche Personengruppen Ziel welcher Bildung waren und mit welchen Erziehungsmitteln in Form von Institutionen bzw. welchen Schrifttums das Bildungsziel der Selbstvervollkommnung des Menschen erreicht werden sollte, will die Veranstaltung beleuchten. Dabei wird das Gottes- und Menschenbild wie überhaupt die Fragen nach der Bedeutung der Religion im Bildungsprozess ebenso beleuchtet werden wie andere, nicht-katholische Erziehungs- und Bildungsziele als Vergleichsfolie herangezogen.


VL: König von Gottes Gnaden – Religion und Herrschaft in der Christentumsgeschichte von der Reformation bis in die Gegenwart

Religion und Herrschaft sind in der gesamten mittelalterlichen Christentumsgeschichte eng miteinander verzahnt gewesen. In welcher Weise und warum das der Fall war, hat die gleichnamige Vorlesung im Wintersemester 2017/18 beleuchtet. Die Veranstaltung im Sommersemester versteht sich nun als die Fortsetzung der Vorlesung des Wintersemesters und will die Geschichte von Religion und Herrschaft im Christentum in der Neuzeit weiterverfolgen. Denn auch hier zeigt sich, wie eng beide Thematiken zusammengedacht werden. Nicht nur Luther, sondern auch die Katholiken sehen Obrigkeit nach wie vor als die von Gott eingesetzte rechtmäßige Stellvertretung desselben auf Erden ein. Wieviel Jahrhunderte das noch der Fall ist und wann und warum diese Symbiose sich auflöst, wird Thema dieser Vorlesung sein.
Auch wenn die Vorlesung als Fortsetzung der Wintersemesterveranstaltung gedacht ist, sind Studierende, die die Veranstaltung im Wintersemester nicht besuchen konnten, herzlich eingeladen, jetzt zu kommen. Es wird am Beginn der Vorlesung eine kurze Wiederholung des Stoffes vom Wintersemester stattfinden, so dass Sie gut in die Thematik hineinfinden werden.


AG: Ready, study, go! Erfolgreich Theologie studieren

Was ist mein Berufsziel?
Was sind meine Talente?
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