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Kontrast

"Die Zukunft gehört den Phantomen"

Artur R. Boelderl, Monika Leisch-Kiesl (Hg.), "Die Zukunft gehört den Phantomen". Kunst und Politik nach Derrida (Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie 9), Bielefeld 2018.

"Die Zukunft gehört den Phantomen", so Jacques Derrida 1983 im Film Ghost Dance. In seiner Zukunft – unserer Gegenwart – begeben sich die Autor_innen dieses Text-Bild-Bandes auf deren Spuren in Kunst-, Literatur- und Musikwissenschaft, politischer Philosophie, Kunst und Psychoanalyse.

Am Leitfaden seiner Abarbeitung an der UnGestalt des Phantoms zeichnen Derrida-Kenner und -Leser ein eindrückliches Bild der Dekonstruktion und zeigen, dass diese nichts mit einer früher oft unterstellten Vorliebe für Obskurantismus gemein hat noch vom aktuell erhobenen Vorwurf der Wirklichkeitsverweigerung getroffen wird, sondern im unendlichen Dienst einer radikalen Aufklärung der Vernunft über sich selbst steht.

Mit einem erstmalig auf Deutsch erscheinenden Beitrag von Jacques Derrida.

Nähere Infos

Rezension
Keller, Monika, Phantome, in: kunst und kirche 81 (4/2018), 71. 

Die Publikation ist hervorgegangen aus dem Internationalen Symposium Die Zukunft gehört den Phantomen (28.-30. September 2014) zum 10. Todestag von Jacques Derrida.


Buchpräsentation
unter Anwesenheit der Herausgeber
Artur R. Boelderl und Monika Leisch-Kiesl
im Rahmen der Finissage der Ausstellung
"Oktavia Schreiner. Skulpturen" (12. Mai bis 19. Juni 2019)
18. Juni 2019, 19.30 Uhr
Brunnhofer Galerie