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Kontrast

Lehrveranstaltungen von Ilaria Hoppe

SV+EX: Die Kunst des Handelns: Künstlerische Forschung in der Stadt

Eine ephemere Kulturproduktion findet in den unauffälligsten Momenten des Alltags statt. Die Gestaltung der Woche ist mit vielen Kunstfertigkeiten gefüllt. Mir müssen nur lernen, diese Künste des Alltags gezielt zu untersuchen. In dem Seminar werden wir uns mit diesen Künsten des täglichen Handelns im Linzer Franckviertel auseinandersetzen. Dabei werden wir auf verschiedene Aspekte achten: Auf das Gehen und die täglich zurückgelegten Wege, auf die Oralität (mündliche Übertragung) und Körperlichkeit der alltäglichen Kommunikationen, auf die Taktiken und operationalen Praktiken in Auseinandersetzung mit dem Alltag sowie auf die sozialen Verflechtungen in und mit digitalen und analogen Medien.

Nach einer ersten Auseinandersetzung mit dem Buch von Michel de Certeau „Die Kunst des Handelns“ und der Besprechung künstlerischer Projekte zu Alltagspraktiken, werden Arbeitsgruppen gebildet, um Feldforschungen anhand verschiedener Perspektiven zu realisieren (u.a. sonorische Landschaften, visuelle Protokolle oder aktionistische/partizipative Übungen). Die Ergebnisse der Feldforschungen werden am Ende des Seminars öffentlich präsentiert.


PV: Privatissimum (Hoppe)

Das PV findet in diesem SS 2019 als Blockveranstaltung am 10. Mai 2019 von 10.00-14.00 Uhr statt.


PK: Projektarbeit Kunst-Kon-Texte

Die Projektarbeit hat das Ziel, ein selbst gewähltes Projekt im Kommunikationsfeld Kunst (Galerie, Museum, Denkmalpflege, Schule, Gemeinde, Wirtschaftsbetrieb etc.) zu konzipieren, durchzuführen, zu dokumentieren und kritisch zu reflektieren. Studierenden suchen den Kontakt zu einer der möglichen Betreuungsperson am Fachbereich Kunstwissenschaft und besprechen mit dieser das Projektvorhaben.


SV+KO+L: Theorien der Künstlerischen Forschung

Künstlerische Forschung, Art-based oder Artistic Research wurden in den letzten Jahren zu zentralen Begriffen des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Sie nehmen sowohl in Beschreibungen künstlerischer Arbeiten als auch in Selbstdarstellungen von Künstler*innen eine prominente Rolle ein. Doch was ist mit dieser Form der Forschung gemeint? Wie hängt sie mit akademischer Forschung zusammen oder unterscheidet sich von ihr? Und wie ist ihr Verhältnis zu anderen Formen der Kunst?

 

Im Seminar beschäftigen wir uns mit Grundlagentexten bzw. unterschiedlichen theoretischen Positionen in diesem Diskurs und versuchen diese zu systematisieren. Gleichzeitig widmen wir uns künstlerischen Positionen, die als forschungsbasiert oder als künstlerische Forschung beschrieben werden, und vergleichen deren Anspruch und Umsetzung mit den Kriterien der Theorie.


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