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verortet sein als Beweggrund zur Mitgliedschaft in der Communauté Mission de France.

Anita Schwantner, verortet sein als Beweggrund zur Mitgliedschaft in der Communauté Mission de France. Eine qualitative Untersuchung, Dissertation an der Fakultät für Theologie, 2017.

Welche sind die Beweggründe für 30-40jährige Frauen und Männer, Mitglied in der französischen missionarischen Gesellschaft Communauté Mission de France (CMdF) zu sein? So lautet die der Dissertation zu Grunde liegende Forschungsfrage. In den 1940er Jahren ursprünglich als „Priesterkorps“ zur Missionierung der „dechristianisierten Gebiete Frankreichs“ gegründet, versteht sich die CMdF heute als eine Gemeinschaft von Priestern und Laien, die gemeinsam dem Evangelium Jesu Christi als Lebensressource in der „liquiden Modernität“ (Zygmunt Bauman) auf der Spur sind.

Die Dissertation basiert auf den Prinzipien der Grounded Theory Methodology (GTM), das grundlegende Datenmaterial stellen 13 Interviews mit Mitgliedern der CMdF im Alter zwischen 30 und 40 Jahren dar.

Zunächst erfolgt ein Einblick in soziologische und religionssoziologische Entwicklungen Frankreichs seit der Gründung der MdF bis in die Gegenwart. Dies geschieht unter besonderer Berücksichtigung des Katholizismus und der katholischen Kirche Frankreichs. Im Anschluss daran wird die Geschichte der CMdF dargestellt, mit dem Fokus auf ihre gegenwärtige Gestalt. Im Abschlusskapitel werden die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung mit pastoraltheologischen Prinzipien verlinkt, die wegweisend für die Zukunft der Kirche sind.

Dissertation aus dem Fach Pastoraltheologie.
BetreuerIn: 

  • Univ.-Prof.in Dr.in Hildegard Wustmans
  • Univ.- Prof. Dr. Ansgar Kreutzer

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