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Ein verborgenes Leben. Premiere des Films über Franz Jägerstätter.

Am Dienstag, dem 21. Jänner 2020 feierte der Film des amerikanischen Starregisseurs Terrence Malick "Ein verborgenes Leben" im Linzer Kino Moviemento seine deutschsprachige Österreichpremiere. Dieser erzählt die Geschichte des 2007 selig gesprochenen Franz Jägerstätters, der sich standhaft weigerte für die Wehrmacht zu kämpfen und bis zuletzt seinem Gewissen folgte.

Veranstaltet wurde die Filmpremiere vom Franz und Franziska Jägerstätter Institut (FFJI) der KU Linz zusammen mit der Diözese Linz, dem Filmladen sowie den Oberösterreichischen Nachrichten als Medienpartner. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich zwei Töchter von Franziska und Franz Jägerstätter wie auch viele weitere Mitglieder der Familie, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, die Altbischöfe Ludwig Schwarz und Maximilian Aichern, der Direktor der Kulturabteilung des Landes ÖO Mag. Reinhold Kräter und die Jägerstätter-Biografin Dr.in Erna Putz. Mit Valerie Pachner (Franziska Jägerstätter) und Karl Markovics (Bürgermeister v. St. Radegund) waren auch zwei prominente HauptdarstellerInnen des Filmes anwesend. Josh Jeter, einer der Produzenten des Films, war eigens für die Premiere aus den USA nach Linz angereist.

"Ein verborgenes Leben" ist mit fast drei Stunden Spielzeit ein anspruchsvolles Kunstwerk in der filmsprachlichen Tradition des US-amerikanischen Regisseurs und Drehbuchautors Terrence Malick. Seine Bild-Ton-Collagen zeigen den inneren Weg (bzw. Kampf) des Kriegsdienstverweigerers aus Gewissensgründen in ihrer vollen Dramatik von 1939 bis zur Hinrichtung am 9. August 1943 in Brandenburg an der Havel (Filmreview im Forschungsblog des FFJI).

Eröffnet wurde die Filmpremiere mit einem von Mag.a Nora Bruckmüller (OÖ Nachrichten) und Dr. Andreas Schmoller (FFJI) moderierten Bühnengespräch. Dabei stellten neben den SchauspielerInnen Valerie Pachner und Karl Markovics, Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und Dr.in Erna Putz Rede und Antwort zum Film und berichteten über ihren persönlichen Zugang zur Geschichte Jägerstätters und die Annäherung an die Biografien. Ein bewegendes Moment am Ende des Gesprächs war der Auftritt der Jägerstätter Tochter Maria Dammer. Sie erzählte dem Publikum, wie die Familie den Film und das große Interesse an der Lebensgeschichte des Ehepaars Jägerstätter wahrnahm.

Bericht Premierenvorführung.

ORF-Beitrag (bis 29.1.2020 abrufbar).

VERANSTALTUNGSHINWEIS: Am 11. Februar 2020 lädt die Kirchenzeitung gemeinsam mit dem Franz und Franziska Jägerstätter Institut (FFJI) der KU Linz und der KMB zu einer Filmvorführung im Linzer Kino Moviemento und anschließendem Filmgespräch an der KU Linz ein. Der ermäßigte Eintritt beträgt 8 Euro. Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

23.1.2020/FFJI/he

Filmgespräch im moviemento. Von li: Karl Markovics, Mag.a Nora Bruckmüller (OÖN), Valerie Pachner, Dr. Andreas Schmoller (FFJI der KU Linz). © KU Linz/Eder.

Filmgespräch im Moviemento. Von li: Karl Markovics, Mag.a Nora Bruckmüller (OÖN), Valerie Pachner, Dr. Andreas Schmoller (FFJI der KU Linz).

Filmgespräch im Citykino. Von li: Hauptdarstellerin Valerie Pachner, Mag.a Nora Bruckmüller (OÖN), Karl Markovics. © KU Linz/Eder.

Filmgespräch im Citykino. Von li: Hauptdarstellerin Valerie Pachner, Mag.a Nora Bruckmüller (OÖN), Karl Markovics.