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EMAS

EMAS-Zertifizierung der KU Linz

Als kirchliche Bildungs- und Forschungseinrichtung sieht sich die Katholische Privat-Universität Linz dem Ziel eines verantwortlichen und behutsamen Umgangs mit den Gaben der Schöpfung verpflichtet. Seit 2010 beteiligen wir uns am Umweltmanagementsystem EMAS. Wir möchten damit aktiv an der Sensibilisierung von Menschen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mitwirken, zeigen doch die teils dramatischen Klimaveränderungen weltweit, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Es geht um Achtsamkeit gegenüber verschwenderischem Verbrauch, um eine stetige Verbesserung des Umwelthandelns im Sinne einer verantwortungsbewussten Entwicklung unserer Gesellschaft durch nachhaltiges Wirtschaften im eigenen Handlungsbereich.

Seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2011 – die Eintragung ins EMAS-Register des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde 2015 um weitere zwei Jahre verlängert – hat das Umweltteam gemeinsam mit allen MitarbeiterInnen und Studierenden des Hauses zahlreiche wichtige Maßnahmen umgesetzt. Unsere von einem unabhängigen Gutachter validierten Umwelterklärungen, bieten einen Überblick über unser Handeln und zeigen Möglichkeiten auf, auch mit kleinen Schritten nachhaltig zum Wohle und zum Schutz von Mensch und Umwelt beizutragen.

EMAS-Umwelterklärung 2015

EMAS-Umwelterklärung 2011

EMAS-Umfrage 2013
(Umfrage zu Pendlermobilität, Raumklima und Versorgung mit Erfrischungen an der KU Linz)

Klima- und Umweltschutz als Ausgangspunkt

Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio haben sich alle Staaten der Erde verpflichtet, einen Prozess nachhaltiger Entwicklung einzuschlagen, der die Bedürfnisse künftiger Generationen ebenso sichert wie die Bedürfnisse der gegenwärtig lebenden Menschen. Ein solcher Prozess verlangt das Handeln der Staaten und staatlicher Einrichtungen, aber auch das Engagement von Nichtregierungsorganisationen und privatwirtschaftlichen Unternehmen.

In den Industrieländern bedeutet Nachhaltigkeit, die Umweltverbräuche, insbesondere die Verbrennung fossiler Energieträger, bis 2050 um 80% zu reduzieren. Doch noch immer wachsen die Verbräuche - wir leben verschwenderischer als je zuvor. Es gilt also Instrumente zu suchen und anzuwenden, die die Trendumkehr ermöglichen und das Beschreiten neuer Wege fördern. Ein solcher Weg für Unternehmen und Einrichtungen ist die Installierung eines Umweltmanagement-Systems.

Was ist EMAS? Vgl. http://www.emas.gv.at

EMAS ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Die Abkürzung steht hierbei für "eco-management and audit scheme". Seit 1993 bietet die Europäische Union dieses Instrument für eine nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Verwaltung an und zertifiziert Betriebe, die sich daran beteiligen. Seither hat sich EMAS durchgesetzt und gehört heute zum Standard für innovative, engagierte Unternehmen.

Die Philosophie von EMAS lautet:

Mit vielen kleinen Schritten erreicht man das Ziel. Wichtig ist nicht, auf welchem ökologischen Niveau man startet oder was genau man nach einem Jahr erreicht hat, sondern ob man stetig in kleinen Schritten vorwärts geht hin zu mehr Umweltschutz. Nicht die Maßnahmen an sich stehen im Mittelpunkt, sondern ein verlässlich arbeitendes (Umwelt-) Managementsystem, das die ständige Verbesserung des Umwelthandelns garantiert.

Praktische Umsetzung von EMAS:

Eine Einrichtung, die sich zertifizieren lassen möchte, ernennt einen EMAS-Beauftragten und setzt einen EMAS-Arbeitskreis ein. Diese analysieren den Ist-Stand der Umweltwirkungen, setzen sich für überschaubare Zeiträume realistische Ziele, überprüfen deren Erreichung und kommunizieren diese im gesamten Unternehmen. 

Umweltleitlinien der KU Linz

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