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Zeit zu Denken: Dr. Werner Schmitt zu Liebrucks' Geldbegriff.

21. Juni 2017

18:00 - 20:00 Uhr

KU Linz: H1

Die neue philosophische Vortragsreihe „Zeit zu Denken“ am Institut für Praktische Philosophie/Ethik der KU Linz beginnt mit einem Vortrag von Dr. Werner Schmitt zum Thema „Das Geld als Bastard der Sprache. Überlegungen zu Liebrucks‘ Bestimmung des logischen Orts des Geldes“.

Der Blick auf das Wesen des Geldes hilft, unsere Situation zu begreifen: Was passiert, wenn der Mensch sich nicht mehr mit Hilfe der Sprache mit den Menschen und der Welt vermittelt, sondern zwischen sich und die Dinge das Geld als realen Vermittler schiebt? Das Geld als "Bastard der Sprache " (Liebrucks) hat die Tendenz, nicht nur den technisch-praktischen Weltumgang des Menschen zu dirigieren, sondern über diese Umgangsform kulturelle Institutionen auszuhöhlen. Der Vortrag geht den gedanklichen Wurzeln dessen nach.

„Zeit zu Denken. Philosophische Vorträge“ ist ein neues Format am Institut für Praktische Philosophie/Ethik der KU Linz (Organisation: Ass.-Prof. DDr. Max Gottschlich). Abseits der auf uns einstürmenden schnellen Antworten und Handlungsanweisungen soll dem Denken Raum gegeben werden. Erst über diesen Umweg wird es möglich, unsere Zeit „in Gedanken zu erfassen“ (Hegel). 

Dr. Werner Schmitt war letzter Assistent von Bruno Liebrucks an der Johann Wolfgang Goethe-Universität/Frankfurt am Main. Er ist mit Arbeiten zum Begriff des Selbstbewusstseins, der Sprache und – aktuell – zur philosophischen Bedeutung des griechischen Mythos hervorgetreten.

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