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Studierende bearbeiten Werke oö. Kunstsammlungen.

Mit dem Sammeln von Kunst sind je nach der gesellschaftlichen Rolle von Kunst unterschiedliche Intentionen, Interessen und Erwartungen verbunden. Kunstsammlungen im Raum Oberösterreich, deren Geschichte(n) und Profile, standen im Zentrum eines Seminars am Fachbereich Kunstwissenschaft der Katholischen Privat-Universität Linz, geleitet von Professorin Monika Leisch-Kiesl.

Seit den Bildergalerien der Antike, den kirchlichen Schatzkammern des Mittelalters, vermehrt dann an den Fürstenhöfen der Renaissance wird Kunst gesammelt. Die Intentionen, Interessen und Erwartungen, die sich damit verbinden, änderten und ändern sich je nach der gesellschaftlichen Rolle von Kunst. Der Kunstmarkt und das kulturelle Leben im Raum Oberösterreich werden von öffentlichen Sammlungen in Museen, halböffentlichen Sammlungen in Stiften sowie privaten Sammlungen etwa in Banken und Galerien geprägt.

Studierende hatten im Wintersemester 2017/18 im Rahmen eines Seminars am Institut für Geschichte und Theorie der Kunst bei Univ.-Prof.in DDr.in Monika Leisch-Kiesl die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit Geschichte(n) und Profilen oberösterreichischer Kunstsammlungen. Ergänzt wurde diese durch Kurzexkursionen und Gespräche mit SammlungsleiterInnen. Die Studierenden erlangten Einblick in Hintergründe des Sammelns sowie in den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Stellenwert der Sammlungen. 

Anstoß und besonderes Element des Seminars war eine Kooperation mit der Raiffeisen Landesbank OÖ: Ausgewählte Werke der Kunstsammlung der RLB wurden durch Studierende der KU Linz kunstwissenschaftlich bearbeitet. Die Ergebnisse werden im März 2018 in der Raiffeisen Landesbank präsentiert und in Form detaillierter Bildbeschreibungen veröffentlicht.

Galerie Brunnhofer in Linz.

Bibliothek und Kunstsammlung des Stiftes St. Florian.

Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank.

Grafiksammlung der Oberösterreichischen Landesgalerie.

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