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Die KU Linz wünscht eine gesegnete Osterzeit!

Im Foyer der Katholischen Privat-Universität Linz hängt ein Corpus des Gekreuzigten, in dessen gekrümmter Gestalt das Kreuz gleichsam verinnerlicht ist. So wird er zum Erinnerungszeichen für alle Leidenden und für alle 'Gekreuzigten' dieser Welt und ihrer Geschichte. 

Mit Blick auf diesen Corpus begehen wir in diesen Tagen das "Triduum sacrum", das Gedenken des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu. In ihren liturgischen Feiern bedenken die Kirchen die Mitte des christlichen Glaubens. 

Denn im Leben Jesu von Nazareth und in seinem gewaltsamen Tod sind Lebenshingabe, das Zum-Opfer-Werden durch menschliche Gewalt sowie das Erlöst- und Errettet-Werden zum ewigen Leben untrennbar verbunden. Das Kreuz ist Symbol tödlicher Gewalt, zugleich aber auch Protest und Überwindung. Denn mit der Auferweckung Jesu aus dem Tod durch die schöfperische Lebensmacht Gottes bekennt der Glaube: Die Mächte des Todes und menschlicher Gewalt sind nicht das letzte Wort dieser Welt. Es ist Gottes Solidarität mit den Opfern und deren Rettung, die der Welt Hoffnung gibt auf die Erlösung aller. Aus diesem Glauben kann Paulus sagen: "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" (1 Kor 15,55)

Die Leitung der Katholischen Privat-Universität Linz wünscht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Studierenden und Lehrenden sowie allen Freunden der KU Linz eine gesegnete Osterzeit! Möge das Erinnern und Feiern des Glaubens unserem Leben Kraft, Hoffnung und neuen Einsatz für die Menschen bewirken!

Mit herzlichen Grüßen
Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber, Rektor

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