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Lehrveranstaltungen von Michael Rosenberger

-: Ringvorlesung: Gut versorgt? Ökonomie und Ethik im Gesundheits- und Pflegebereich

Österreich hat ein leistungsfähiges Gesundheitssystem. Dennoch stellt sich zunehmend die Frage nach einer effizienten und gerechten Gesundheitsversorgung, nach Priorisierungs- und Rationierungsentscheidungen sowie nicht zuletzt nach einer politischen Gestaltung der Pflege. Die Ringvorlesung "Gut versorgt?", die die Interdisziplinäre Arbeits- und Forschungsgruppe „Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft“ der Katholischen Privat-Universität Linz in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz im Wintersemester 2017/2018 veranstaltet, bietet Vorträge und Diskussionen zu aktuellen gesundheits- und pflegeethischen Herausforderungen. Das Spektrum reicht von der Gestaltung der Pflege über einen Vergleich des österreichischen Gesundheitssystems mit anderen Gesundheitssystemen, Fragen der Rationierung, Rationalisierung, Ressourcenallokation und Verteilungsgerechtigkeit bis hin zur Inklusion und Arzneimittelversorgung.


VL: Spezielle Moraltheologie III: Bioethik

Nie waren die Möglichkeiten von Medizin, Pharmazie, Biotechnologie u.a. so groß wie heute. Nie stellte sich daher aber dringlicher die Frage: Was dürfen wir tun? Oder: Was wollen wir können (D. Mieth)? Moral ist notwendig wie nie, damit die zwischenmenschlichen Beziehungen und der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht restlos zerbrechen - und dies in einer Zeit ungeheuren weltanschaulichen Pluralismus.
Noch immer finden Theologie und Kirchen in Mitteleuropa einiges Gehör, wenn ethische Fragen um das Leben des Menschen anstehen. Wie können sie hier sinnvoll und begründet ihre Stimme einbringen? Welche Kriterien für richtiges Verhalten können sie aufzeigen? Und wie lassen sich diese rückbinden an den Grundauftrag des Schöpfers, als sein Ebenbild in dieser Welt wie er zu handeln?


VL: Theologie des Gebets

Wo immer Menschen sich als religiös bezeichnen, werden sie auf die eine oder andere Weise beten. Doch was heißt das eigentlich: Beten? Was tun wir da, und wie lässt sich das Beten theologisch beschreiben und begründen? Handelt es sich nur um einen Akt der Autosuggestion, damit wir moralisch bleiben oder werden, wie es Immanuel Kant behauptete? Oder steckt hinter dem Beten eine tiefere Wirklichkeit – ein Du, das uns hört, versteht, trägt? Diesen Fragen geht die Vorlesung nach und versucht sie im Dialog mit anderen modernen Wissenschaften zu beantworten.


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