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Zwischen Angst und Hoffnung. Vom Sprechen über den anthropogenen Klimawandel


In den vergangenen Jahren ist aus den angelsächsischen Ländern eine Welle nach Kontinentaleuropa herübergeschwappt, die eine provokante These vertritt: Der Klimawandel finde nicht statt – oder sei zumindest nicht vom Menschen gemacht – oder sei jedenfalls problem-los bewältigbar. Diese durchaus große Bandbreite von Thesen wird, da es sich um eine gut vernetzte Szene handelt, unter dem zusammenfassenden Begriff des „Klimaskeptizismus“ verhandelt. Diese werfen den KlimaschützerInnen vor allem eines vor: Sie würden apokalyptische Ängste schüren, und das bringe jedenfalls gar nichts.

Es stellt sich daher die Frage, wie man über den Klimawandel angemessen sprechen kann: Sind Angst und/ oder Hoffnung dafür notwendige Kategorien? Oder sollte man besser auf eine davon oder gar auf beide verzichten und nur sachlich analysieren statt emotional zu agitieren? Diesen Fragen geht die Verfasserin der vorliegenden Arbeit nach. Das Textmaterial dazu hat sie 2012 bis 2013 als studentische Hilfskraft im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds geförderte Projekts “CONTRA – "Contrarians" – their role in the debate on climate change (global warming) and their influence on the Austrian policy making progress” recherchiert, in dem die Forschungsgesellschaft FAS.research mit dem Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur Wien, dem Institut für Moraltheologie der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und dem Büro Denkstatt zusammenarbeitete.

Diplomarbeit von Bettina Groiß-Madlmair, 2014


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