Schrift: A A+ A++ | Kontrast

Schuldbewältigung im Trauerprozess. Über den Umgang und die Bewältigung von Schuld im Kontext der Trauer, verdeutlicht an Phasenmodellen aus Psychologie und Theologie zu Trauer und Versöhnung


Wenn ein Mensch stirbt, bleiben häufig Trauernde zurück, die sich neben der Trauer auch Schuld und Schuldgefuhlen zu stellen haben. In welcher Art und Weise sich Schuldgefuhle zeigen können, welche Abwehrmechanismen es gibt wird im ersten, psychologischen Kapitel betrachtet. Dazu werden psychologische Phasenmodelle zu Trauer und Versöhnung vorgestellt. Im theologischen Teil werden die psychologischen Modelle mit theologische Modelle verglichen. Wo gibt es Unterschiede, Gemeinsamkeit und gibt es etwas, wie einen "Mehrwert" von gläubigen Menschen in diesen Abläufen? In einem letzten Teil wird genauer auf die Praxis geblickt und diese mit den Ergebnisse aus dem psychologischen und theologischen Kapiteln verglichen. Hier wird vorwiegend die geistliche Begleitung in den Blick genommen und Symbole und Rituale geschildert, die hilfreich sein. können. Auch lgnatius von Loyola kommt mit seinen "Exerzitien" ins Thema hinzu: wie können Trauer-und Versöhnungsphasen mit den ignatianischen Exerzitien zusammengehen? Welche Übereinstimmungen und Lücken gibt es? Was dies :fiir die Praxis bedeuten kann, ist zum Abschluss kurz umrissen. Dies sind nur einige Fragen, die in der vorliegenden Arbeit versucht wurden zu klären. Hauptaugenmerk liegt auf VersöhnungNergebung, die trotz des Todes eines Beteiligten erfahren werden möcht.

Diplomarbeit von Theresia Graser, 2012


Hauptmenu