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Hat die Natur Würde? Philosophische und theologische Antworten


Was Jeremy Bentham in seiner berühmten Fußnote in „Introduction to the principles of morals and legislation“ bereits 1780 prophetisch ankündigte – dass eine Zeit kommen werde, in der man auch den Tieren ethisch und juristisch angemessene Aufmerksamkeit schenken werde – beginnt seit den 80er Jahren des 20. Jh. Wirklichkeit zu werden: Zunehmend beschäftigen sich philosophische wie theologische EthikerInnen mit der Frage nach der gerechten Behandlung der Tiere. Und wenigstens für einen Teil von ihnen kommen sogar die Pflanzen als die „niedrigsten“ Lebewesen in den Blick. Einige der einschlägigen AutorInnen arbeiten dabei mit dem klassischen ethischen Begriff der Würde und wollen diese aus verschiedenen Gründen auch nichtmenschlichen Lebewesen zuschreiben. Andere lehnen dies aus anderen Gründen klar und unmissverständlich ab. – Wie ist hier zu entscheiden? Hat „die Natur“ bzw. haben Lebewesen eine (geschöpfliche) Würde? Und wenn ja, was trägt das für ihre ethische Stellung aus? Welche praktischen Konsequenzen ergeben sich, wenn man Lebewesen Würde zuspricht? Diesen Fragen geht die Verfasserin der vorliegenden Diplomarbeit nach.

Diplomarbeit von Jennifer Mostögl, 2010


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