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Forschungsprojekt "Sterben in Würde" (abgeschl. 2004)

Die Diskussion um aktive Sterbehilfe einerseits, das rasche Wachstum der Hospizbewegung andererseits sind Indizien für einen Wandel der gesellschaftlichen Einstellungen zum Ende des Lebens. Spezielle Sensoren für diesen Wandel sind zweifellos Vertreter jener Berufsgruppen, die klassisch mit dem Sterben zu tun haben: Ärzte und Seelsorger.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Caritaswissenschaft Linz und des Instituts für Fundamentaltheologie und Dogmatik der Katholischen-Theologischen Privatuniversität Linz wurden Ärzte (Allgemeinmedizin) und Seelsorger zu ihren Erfahrungen, Einstellungen und Perspektiven befragt. Ziel der Studie war es, auf Basis einer Analyse der jeweiligen Stärken und Defizite eine bessere Abstimmung dieser beiden Berufsgruppen bei der Begleitung Sterbender zu fördern und den Bedarf nach einem ergänzenden Unterstützungs-Netzwerk zu erheben.

Das Projektteam
Univ. Prof. Dr. Markus Lehner, Institut für Caritaswissenschaft an der KTU-Linz
Univ. Prof. Dr. Franz Gruber, Institut für Dogmatik und Fundamentaltheologie der KTU-Linz
Mag. Ansgar Kreutzer, Assistent am Institut für Dogmatik und Fundamentaltheologie der KTU-Linz
Mag. Tanja Muckenhuber, Soziologin
Kurzfassung des Projektberichts zum Downloaden: 
Gesamtbericht: Gruber, F. / Kreutzer, A. / Lehner, M./ Muckenhuber, T.: Sterben in Würde. Eine empirische Studie über die Begleitung Sterbender durch Seelsorger und Ärzte (ICW-Forschungsberichte, 3), Linz 2004

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