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ZEIT ZU DENKEN.

Philosophische Vorträge


„Zeit zu Denken“ will, abseits der auf uns einstürmenden schnellen Antworten und Handlungsanweisungen, dem Denken Raum geben. Erst über diesen Umweg wird es möglich, unsere Zeit „in Gedanken zu erfassen“ (Hegel).

Die Vorträge sind öffentlich und bei freiem Eintritt zugänglich. Einige davon werden zum Nachhören auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Organisation:

Ass.-Prof. DDr. Max Gottschlich

Institut für Praktische Philosophie / Ethik

Katholische Privat-Universität, Bethlehemstr. 20, 4020 Linz

 

Kontakt: m.gottschlich[at]ku-linz.at

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Kommende Vorträge

WS 17/18

Prof. Michael Fuchs (KU Linz): Anthropologie und Ethik (17. 1. 2018, 16-18 Uhr, KU Linz, Hörsaal 2)

SS 18

Prof. Theodoros Penolidis (Aristoteles-Universität Thessaloniki): Methodologische Probleme der Marxschen Kritik der Ökonomie. Vortrag anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx (16. 5. 2018 / 18-20 Uhr / KU Linz)

Prof. David James (University of Warwick): Das Denken der Geschichte bei Rousseau

(Nähere Angaben werden rechtzeitig bekanntgegeben.)

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Bisherige Vorträge - Archiv

Prof. Dr. Christian Krijnen (Vrije Universiteit Amsterdam): Rational Choice und menschliche Freiheit. Zur Aktualität Kants und Hegels

8. 11. 2017 / 16-18 Uhr / KU Linz, Hörsaal 2

> Audio-Aufnahme des Vortrages (mp3, 33 MB, Dauer: 1h33min): DOWNLOAD

Das "rational choice"-Modell von Rationalität – das Abheben auf Nutzenoptimierung bei gleichzeitiger methodischer Ausklammerung der Zweckreflexion – ist Kernstück des neoliberalen Selbstverständnisses des Wirtschaftens. Christian Krijnen zeigte auf, welche Potentiale die Philosophie im Anschluss an Kant und an Hegel bietet, wenn es darum geht, die heute geläufige Verabsolutierung dieser Rationalitätsauffassung zur Universaltheorie menschlichen Verhaltens einer grundlegenden Kritik zu unterziehen. 

Zum Vortragenden: Prof. Dr. Christian Krijnen studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und ist Associate Professor für Philosophie an der VU Amsterdam. 

 

Dr. Werner Schmitt (Nürnberg): Das Geld als Bastard der Sprache. Überlegungen zu Liebrucks´ Bestimmung des logischen Orts des Geldes
21.6. 2017 / 18-20 Uhr / KU Linz, Hörsaal 1

> Audio-Aufnahme des Vortrages (mp3, 34 MB, Dauer: 1h13min): DOWNLOAD

Der Blick auf das Wesen des Geldes hilft, unsere Situation zu begreifen: Was passiert, wenn der Mensch sich nicht mehr mit Hilfe der Sprache mit den Menschen und der Welt vermittelt, sondern zwischen sich und die Dinge das Geld als realen Vermittler schiebt? Das Geld als "Bastard der Sprache " (Liebrucks) hat die Tendenz, nicht nur den technisch-praktischen Weltumgang des Menschen zu dirigieren, sondern über diese Umgangsform kulturelle Institutionen auszuhöhlen. Der Vortrag geht den gedanklichen Wurzeln dessen nach.

Zum Vortragenden: Dr. Werner Schmitt war letzter Assistent von Bruno Liebrucks an der Johann Wolfgang Goethe-Universität/Frankfurt am Main. Er ist mit Arbeiten zum Begriff des Selbstbewusstseins, der Sprache und – aktuell – zur philosophischen Bedeutung des griechischen Mythos hervorgetreten.


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