Schrift: A A+ A++ | Kontrast

Film als Medium der Architekturgeschichte. 4. bis 6. Oktober 2012


Medienstrategien moderner Architekten, Wechselwirkungen zwischen Film und Neuem Bauen, Kunsthistoriker, kunsthistorische Theoriebildung und Film sowie Filmische Architekturportraits in der Gegenwart waren Themen des vom IKP in Kooperation mit der Uni Bremen und dem Mariann Steegmann Institut Bremen veranstalteten Symposiums.

FILM ALS MEDIUM DER ARCHITEKTURGESCHICHTE //
PROGRAMM // ANMELDUNG // RAHMENPROGRAMM FÜR STUDIERENDE // REFERENT/INN/EN - MODERATOR/INN/EN

Was spricht für den Einsatz des Films in der Architekturvermittlung? Vermögen bewegte Bilder Architektur adäquater wiederzugeben als Fotografien? Diese Überlegungen führten im frühen 20. Jahrhundert zu zahlreichen Versuchen, filmische Bilder zur Dokumentation von Architektur, zur Vermittlung architekturhistorischen Wissens und zur Gewinnung neuer Erkenntnisse einzusetzen. Schon bald aber hatte man im akademischen Bereich das Interesse am Architekturfilm verloren. Erst in den 1960er Jahren wurde diese abgebrochene Tradition wieder aufgenommen.

Gegenwärtig fällt das Interesse am Architekturfilm in eine Phase verstärkter Auseinandersetzung mit der Kategorie Raum, die als sozial und kulturell geprägtes Beziehungsgefüge begriffen wird. Zudem eröffnen digitale Medien neue Möglichkeiten und verändern die Wahrnehmung von Architektur.

Die zu Beginn gestellten Fragen sind noch immer aktuell. Doch gilt die Aufmerksamkeit heute vor allem den Entstehungsbedingungen und Effekten filmischer Bilder von Architektur und Raum: Wie stellen sie Bedeutung(en) her? Wie prägen sie Rezeptionshaltungen? Wie unterstützen sie (De-)Territorialisierungen? Und schließlich: Wie sind sie als mediale Bilder und Bildersysteme an das soziale Konstrukt der Geschlechterdifferenz gebunden und wirken auf dieses zurück?

PROGRAMM 

Donnerstag, 4. Oktober 2012

14:00–14:30 Begrüßung

14:30–15:30 Eröffnungsvortrag

Kinetektur. Der hybride Architekturfilm zwischen Artefakt, Dokument und Vision

Helmut Weihsmann (Wien)

15:30–17:30 Medienstrategien moderner Architekten

Moderation: Monika Leisch-Kiesl (Linz)

  • Le Corbusier and the promotion of his architecture by film [in englischer Sprache]
    Veronique Boone (Brüssel)
  • Der Schulfilm „Die Frankfurter Küche“ als Teil der medialen Repräsentation des „Neuen Frankfurt“ in den 1920er Jahren
    Christiane Keim (Bremen)

17:30–18:00 Pause

18:00–23:00 Interner Filmabend im CINEMATOGRAPH
[für angemeldete Teilnehmer/innen der Tagung] 
Filmprogramm

Freitag, 5. Oktober 2012

09:30–11:30 Wechselwirkungen zwischen Film und Neuem Bauen

Moderation: Barbara Schrödl (Linz)

  • Die Stadtsinfonie. Von der Produktion und Rezeption moderner Architektur
    Chris Dähne (Weimar)
  • Plansequenz und proménade architecturale. Die gegenseitige Durchdringung von Filmtheorie und Architektur im Film „Le Mépris“ von Jean-Luc Godard (F/I 1963)
    Lena Christolova (Konstanz)

11:30–13:30 Pause

13:30–17:30 Kunsthistoriker, kunsthistorische Theoriebildung und Film
Moderation: Christiane Keim (Bremen)

  • Behne, Giedion, Faure. Architekturgeschichte im Zeitalter des Films
    Lutz Robbers (Weimar)
  • Erfassung des Lichts im barocken Innenraum. Carl Lamb, der Film und die Forschung
    Barbara Schrödl (Linz) 
  • Mobilität des Urbanen. Zu Reyner Banhams Architektur- und Stadttheorie über Los Angeles
    Nathalie Bredella (Berlin)

17:30–18:00 Pause

18:00–20:00 Öffentlicher Filmabend im Moviemento [Eintritt € 8,00] 
Filmprogramm 

Samstag, 6. Oktober 2012

09:30–11:30 Filmische Architekturportraits in der Gegenwart

Moderation: Theresa Luise Gindlstrasser (Linz), Stephan Blumenschein (Wien)

  • Architektur filmen. Darstellungspraktiken im Raum
    Doris Agotai (Zürich)
  • Raum, Affekt und Geschlecht: „Loos ornamental. Architektur als Autobiographie“, ein Architekturfilm von Heinz Emigholz (AT 2008)  
    Christina Threuter (Trier)

11:30–12:00 Abschlussrunde

Moderation: Barbara Schrödl (Linz), Christiane Keim (Bremen)

Das Symposium wurde veranstaltet vom Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar facultatis (IKP), Fachbereich Kunstwissenschaft, der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU) in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen und dem Mariann Steegmann Institut ∙Kunst & Gender, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen, Bremen. Konzept/Organisation: Barbara Schrödl (Linz), Christiane Keim (Bremen)

Veranstaltungsort: KTU Linz, Bethlehemstraße 20, 4020 Linz, Hörsaal 1

ANMELDUNG

Teilnehmer/innen am gesamten wissenschaftlichen Tagungsprogramm werden gebeten, sich bis 28. September 2012 per eMail unter kunstwissenschaft[at]ku-linz.at oder telefonisch unter +43(0)732 78 42 93–4100 anzumelden. Es fallen keine Tagungsgebühren an. 

Folder Film als Medium der Architekturgeschichte

RAHMENPROGRAMM FÜR STUDIERENDE

  • 6. Oktober 2012, 14:00 Uhr, NORDICO. Museum der Stadt Linz
         Einführung in die Ausstellung „HITLERBAUTEN“ in Linz:
         Wohnsiedlungen zwischen Alltag und Geschichte. 1938 zur Gegenwart.
         Ein Rundgang mit Kuratorin Sylvia Necker. [Eintritt € 3,00]

Programm der studentischen ARBEITSGRUPPE FILMSICHTUNG

  • 8. Oktober 2012, 19:00 Uhr, HS 5, KTU Linz
         Sichtung und Diskussion eigner und historischer Architekturfilme mit
         Künstlerin Katharina Gruzei. [Eintritt frei]
  • 15. Oktober 2012, 19:00 Uhr, HS 5, KTU Linz 
         Filmsichtung Ella Bergmann-Michel, Wo wohnen alte Leute? (D 1931).
         Einführungsvortrag von Sünke Michel. [Eintritt frei]

Weitere Informationen am Programmfolder ARBEITSGRUPPE FILMSICHTUNG

REFERENT/INN/EN // MODERATOR/INN/EN

  • Doris Agotai, Zürich

    Studium der Architektur an der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), der Escola Tècnica Superior d'Arquitectura de Barcelona (ETSA) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Stipendiatin am Collegium Helveticum (2001/2002), interdisziplinäre Promotion an der ETH Zürich und der Filmhochschule München (Architekturen in Zelluloid. Der filmische Blick auf den Raum, Bielefeld 2006). Seit 2008 Aufbau und Leitung des Lehrbereichs Raumkonzepte in Film und Architektur an der ETH Zürich, seit 2009 Leiterin des Forschungsbereichs Design & Technology am Institut für 4D-Technologien der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Dozentin für „Raumkonzepte in Film und Architektur“ an der ETH Zürich.

    Forschungsschwerpunkte: Architektur und Raumtheorie mit Fokus auf den filmischen Raum, Interaktive Medientechnologien, Kulturtheoretische Fragen zur Interaktivität und Interface-Theorie.

    Weitere Infos: http://www.agotai.ch/, http://www.schett.arch.ethz.ch/film_raum_architektur.html 
  • Stephan Blumenschein, Wien
    Studium der Kunstwissenschaft und Philosophie am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie (IKP), Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz (KTU), Abschluss Bachelor of Arts (2010), seit 2011 Studium „Transmediale Kunst“ (Klasse Kowanz) an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 2010 gemeinsam mit Theresa Luise Gindlstrasser Organisation des Salon Wiesengrund (Veranstaltungsreihe zwischen Kunst und Philosophie), publizistische Tätigkeit. Künstlerische Arbeit in den Medien Video, Performance und Sprache, Teil des Performance-Duos „Willentlich von Jemand“ (mit Theresa Luise Gindlstrasser).

    Aktuelle künstlerische und theoretische Fragestellungen: Materialität des Digitalen, das infiltrative und subversive Potential des Glitter, nicht verwertbare Kunst, Kunst als Selbstzweck und Kunst, die Luxus ist. Beständige Basis: die philosophische Postmoderne (ein Ärgernis). 
  • Veronique Boone, Brüssel
    Studium der Architektur an der Universität Gent (Abschluss 2002), DEA Histoire de l'architecture, Sorbonne, Paris (2003). Zur Zeit Lehrbeauftragte an der Fakultät für Architektur La Cambre-Horta, Université Libre de Bruxelles (ULB) und Forschungsarbeit am Centre des Laboratoires Associés pour la Recherche en Architecture (CLARA) ebenda. Im Rahmen der Promotion (PhD) Forschungsarbeit am Laboratoire d'Architecture, Conception, Territoire, Histoire (LACTH) an der Ecole nationale supérieure d'architecture et de paysage de Lille (ENSAP).

    Forschungsschwerpunkte: Interdisziplinarität von Architektur, Repräsentation, Kommunikation und Verbreitung von Architektur durch Fotografie und Film.

    Weitere Infos: http://archi.ulb.ac.be/, http://www.lille.archi.fr/ 
  • Nathalie Bredella, Weimar
    Studium der Architektur an der TU Berlin und an der Irwin S. Chanin School of Architecture, Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York. 2008 Promotion in Architekturtheorie mit einer Arbeit über Film und Architektur an der Leibniz Universität Hannover. 2010–2011 Research Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM), Bauhaus-Universität Weimar. Ab Oktober 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung der Universität der Künste Berlin (UdK), Forschung im Rahmen eines eigenen DFG-Projekts („Eigene Stelle“) zu dem Thema Architektur und neue Medien. Mitglied im Vorstand „Netzwerk Architekturwissenschaft e.V.“
     
    Forschungsschwerpunkte: Architekturtheorie und -geschichte mit Schwerpunkt Film, Techniken des Entwerfens, Medienkulturelle Perspektiven der Stadtforschung.

    Weitere Infos
  • Lena Christolova, Konstanz
    Studium der Germanistik und der Medienwissenschaft in Sofia und Konstanz, Promotion an der Universität Konstanz (1999). Lehrbeauftragte am Fachbereich Literaturwissenschaft der Universität Konstanz. Laufendes Habilitationsprojekt „Fotogramm, Fotografie und Film“.

    Forschungsschwerpunkte: Avantgarde und früher Film, Wissenschaftsgeschichte und populäre Kultur.

    Jüngste Publikationen: Zwischen den Chiffren von Regnault und der Taxidermie von Flaherty. Wissenschaftsanspruch und Massenkulturphänomene im ethnografischen Film zwischen 1895 und 1931, in: Ulrich Hägele/Irene Ziehe (Hg.), Visuelle Medien und Forschung. Über den wissenschaftlichen Umgang mit Fotografie und Film (Visuelle Kultur, Studien und Materialien, Bd. 5), Münster u.a. 2011, 49–68; Über die Quasi-Objekte von Bruno Latour und den Phonometer des Abbé Rousselot, in: Florian Hoof u.a. (Hg.), Jenseits des Labors. Transformationen von Wissen zwischen Entstehungs- und Anwendungskontext, Bielefeld 2011, 135–169; Echtzeit in den Werken von Rodney Graham, in: Augenblicke. Marburger Hefte zur Medienwissenschaft, Heft 1/2012: Bilder in Echtzeit, 11–24.

    Weitere Infos
  • Chris Dähne, Weimar
    Studium der Innenarchitektur und Architektur in Darmstadt und Delft (NL), Master of Science, TU Delft. Lehrtätigkeit und Arbeit als Architektin in Rotterdam, Delft und Darmstadt. 2003 Partnerschaft mit dem interdisziplinären Architekturbüro ab.rm. Stipendiatin der Thüringer Graduiertenförderung (2008–2010), Promotion bei Prof. Dr. Bollerey am Institute of History of Art, Architecture and Urbanism (TU Delft) zum Thema des urbanen Raumes und seiner Darstellung in den künstlerischen Medien der 1920er Jahre (2010). Seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Theorie und Geschichte der modernen Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar.

    Forschungsschwerpunkte: Mediengeschichte (Schwerpunkt: Fotografie und Film) in Bezug auf Produktion, Präsentation und Rezeption von Architektur, Raum- und Stadttheorie der Moderne.

    Publikationen (Auswahl): Die Konstellation von Architektur und Film am Beispiel von Stadtsinfonien, in: Jessica Nitsche/Nadine Werner (Hg.), Populärkultur, Massenmedien, Avantgarde 1919–1933, München 2012, 327–350; Wie der Takt der modernen Stadt die Komposition ihrer bewegten Bilder stimuliert, in: Friedrich Balke/Bernhard Siegert/Joseph Vogl (Hg.), Takt und Frequenz (Archiv für Mediengeschichte Bd. 11), München 2012, 67–83; Die sinfonische Komposition von urbanem Raum, in: TransRedaktion (Hg.), trans 19 – composition, Zürich 2011, 154–159.

    Weitere Infos
  • Theresa Luise Gindlstrasser, Linz
    Studiert Kunstwissenschaft und Philosophie (BA Kunstwissenschaft – Philosophie) am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie (IKP) der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU) sowie ab Oktober 2012 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Carola Dertnig (Klasse „Performative Kunst“). Ausgebildete Bewegungspädagogin. Arbeit als Performerin und Tanzpädagogin sowie in der Veranstaltungskonzeption und -organisation im Kunst- und Kulturbereich, jüngst u.a. Performerin bei Bodies in Urban Spaces von Willi Dorner (2010), Teil des Performance-Duos „Willentlich von Jemand“ (mit Stephan Blumenschein), Mitarbeit in der Tanzinitiative Red Sapata und im Kulturverein Musentempel „KünstlerInnen aller Sparten vereinigt euch!“, Organisation und Leitung von Bewegungsworkshops für maiz – Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen, seit 2010 Organisation des Salon Wiesengrund mit Stephan Blumenschein. 
  • Christiane Keim, Bremen
    Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Philipps-Universität Marburg, Promotion 1987. Habilitation an der TU München mit einer Arbeit zu Geschlechterverhältnissen im Wohnungsbau der 1920er Jahre (2004). Seit 2010 Lektorin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen, assoziierte Wissenschaftlerin am Mariann Steegmann Institut ∙ Kunst & Gender, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen, Bremen.

    Forschungsschwerpunkte: Wohnen und Ausstellen, Gender Studies (Geschlecht, Raum und Medien), Architektur und Design der 1920er Jahre, Erinnerungskulturen, Mode.

    Weitere Infos
  • Monika Leisch-Kiesl, Linz
    Studium der Theologie in Linz und Salzburg (Promotion 1990), der Kunstgeschichte und Philosophie in Salzburg, München, Wien und Basel (Promotion 1996). Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar facultatis (IKP) der Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, seit 2005 Praeses des IKP. Seit 2002 Herausgeberin (gem. mit Thomas Erne) von kunst und kirche. Ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur (Springer, Wien), seit 2008 Herausgeberin (gem. mit Michael Hofer) der Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie (transcript, Bielefeld)

    Forschungsschwerpunkte: Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, Kunsttheorie, Kunst im interkulturellen Diskurs.
     
    Weitere Infos
  • Lutz Robbers, Weimar
    Studium der Regionalwissenschaften Nordamerika, politischen Wissenschaften und Architekturtheorie und -geschichte an der FU Berlin, der Yale University und der Princeton University. Promotion in Theorie und Geschichte der Architektur an der School of Architecture, Princeton University. Seit 2010 Research Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar.

    Forschungsschwerpunkte: Architekturtheorie der Moderne, Architektur als Medium, Entwurfsforschung.

    Weitere Infos
  • Barbara Schrödl, Linz
    Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Geschichte der Naturwissenschaft und Technik in Stuttgart und Berlin. Seit 2005 Universitätsassistentin am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie (IKP) der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU), Lektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien, daneben Lehraufträge an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Laufendes Habilitationsprojekt: „Kunstgeschichte und Film. Interdependenzen und Abgrenzungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“.

    Forschungsschwerpunkte: Architekturfilm, Mediengeschichte der Kunstgeschichte, Gender Studies, Künstlermythen in der populären und in der hochkulturellen Kunstgeschichte, visuelle Kultur des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit, kulturwissenschaftliche Bekleidungsforschung, Film als künstlerisches Mittel.

    Weitere Infos
  • Christina Threuter, Trier
    Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Pädagogik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Promotion 1993. Habilitation an der Universität Trier (2006). Lehr- und Forschungstätigkeit u.a. in Trier, Gießen, Saarbrücken, Oldenburg und München, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin zahlreicher Ausstellungen. Seit 2011 Professorin für Kunst-, Design- und Kulturgeschichte an der Fachhochschule Trier.

    Forschungsschwerpunkte: Visuelle und Materielle Kultur (u.a. zu Architektur und Raumkonzepten, Mode und Körperkonzepten), Geschlecht und Differenz, Erinnerung und Gedächtnis.

    Weitere Infos 
  • Helmut Weihsmann, Wien
    1974–1980 Studium der Architektur an der TU Wien, 1974/75 Lehrgang Medienwissenschaften an der Université XIII, Villetanneuse. Seit 1980 Freiberuflicher Film- und Architekturhistoriker sowie Bauforscher. Lehrtätigkeit an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien, an der Columbia University, New York und der Cambridge University (GB). Teilnahme an internationalen Kongressen, Symposien und Fachtagungen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Architektur, Städtebau, moderner Kunst und Film. Seit 2000 Programmleiter der Filmreihe Urbanität & Ästhetik, seit 2005 freiberuflicher Kurator im Wiener Filmcasino und Kurator der mediathek: architektur stadt design am AUT, Innsbruck.

    Forschungsschwerpunkte: NS-Architektur, Rotes Wien, Film- und Architekturgeschichte, künstlerische Avantgardismen, Jazzforschung.

    Buchpublikationen (Auswahl): Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919–1934, Wien 1985 (2., vollst. überarb. Auflage, Wien 2002); Gebaute Illusionen. Architektur im Film, Wien 1988; Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs, Wien 1998; In Wien erbaut – Lexikon der Wiener Architekten des 20. Jahrhunderts, Wien 2005.

Hauptmenu