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Negar Hakim: Moscheenarchitektur. 21. Mai 2012

Tradition und Transformation im 20./21. Jahrhundert


Zum Thema "Moscheenarchitektur im 20./21. Jahrhundert. Tradition und Transformation" referierte Dr.in Negar Hakim am Montag, dem 21. Mai 2012, 18.00 - 20.00 Uhr im H1.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Architekten in muslimischen Ländern nicht nur mit einer Reihe technischer Fortschritte, sondern vor allem auch mit dem Vordringen „westlicher“, moderner Baukunst konfrontiert. Wie haben sie in ihren Bauten darauf reagiert? Gegenwärtig wird der Versuch unternommen, einen Bautypus Moschee frei von regionalen und historischen Bezügen zu entwickeln. Inwiefern findet der Anspruch eines weltweit gültigen Bautypus Moschee Akzeptanz in islamisch geprägten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts?

Der Vortrag gibt Einblick in die Vielfalt moderner und zeitgenössischer islamischer Architektur und diskutiert Fragen einer internationalen Moderne beziehungsweise einer globalen Architektur vor dem Hintergrund muslimisch kontextualisierter Baukunst.

Negar Hakim, geboren 1971 in Isfahan, Iran, seit 2000 iranisch-österreichische Doppelstaatsbürgerin, lebt und arbeitet in Wien. 1995–2002 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien, 2007 Promotion mit einer Arbeit über die Entwicklung der modernen Architektur im Iran. Freie Autorin und Journalistin, Mitherausgeberin der Architekturzeitschrift Mémar (Teheran), Publikationen zu europäischer und iranischer Architektur, aktuelles Buchprojekt: Zeitgenössische iranische Architektur. Die junge Generation iranischer Architekten im Spannungsfeld von Tradition und Moderne (in Vorbereitung, Wasmuth-Verlag, Tübingen). Seit 2000 Tätigkeit als Kuratorin, Ausstellungsmacherin und Projektbetreuerin im Feld Architektur zwischen Iran und Europa, daneben Organisation und Leitung von Studienreisen entlang der Seidenstraße.

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