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Im Vorbeigehen 7: Tanja Estermann


Abform

Tanja Estermann präsentiert im Sommersemester 2004 eine Skulpturenserie aus Keramik, die von einer "Mutterform" ausgeht.

Das Objekt besteht aus zwei Gitterblöcken; die angeschnittenen Gitterraster erinnern an abstrahierte Landschaften, an Geländevermessungen, auch an dreidimensionalen Kartografien. Korrespondierend zur Mutterform werden mehrteilige "Abformen" als positiv ausgearbeitete Abdrucke der Ursprungsskulptur zu sehen sein. Das mehrfache Teilen der Grundform stellt einen Zerlegungsprozess dar. Durch die Mehrteiligkeit ergibt sich eine neue Codierung, eine neue Beziehungskonstellation, bei der der Raum zwischen den Teilen genauso bedeutend wird wie das Einzelobjekt. Die Abformen heben sich von der Grundform durch Farbvariationen, etwa Eisenorange oder Graublau, ab.


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