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Im Vorbeigehen 5: Reinhold Rebhandl


An unterschiedlichen Orten der Privatuniversität zeigt Reinhold Rebhandl im Wintersemester 2002/03 Arbeiten, die sich mit der Kreuzform befassen, sich aber nicht auf die christliche Tradition fixieren lassen.

Zum einen sind es materialbetonte Objekte aus den frühen Achtzigerjahren mit einem expressiv-narrativen Charakter, zum anderen neuere, stärker konzeptuell orientierte Werke, die mit dem Phänomen Kreuz spielen, dessen Form, Inhalt und Kontext jeweils neu ausloten.

In einer großen Installation im Foyer, die aus 35 Schulkreuzen besteht, stellt Reinhold Rebhandl die Frage nach der Vervielfältigung des Kreuzes. Ändert sich die Symbolkraft durch Wiederholung? Verschwindet sie, oder schafft die serielle Anordnung eine neue Auratisierung?


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