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Im Vorbeigehen 4: Andrea Pesendorfer


Aneignung

Vier überlebensgroße Hemdkleid-Figurinen werden an beiläufigen Orten der Privatuniversität positioniert. An exponierter Stelle im Eingangsbereich weist ein Foto der Künstlerin im Hemdkleid-Objekt „Christian“ auf die Arbeiten hin. Textzitate zum Thema Haut kommunizieren mit den Objekten. Auch der Entstehungsprozess von Andrea Pesendorfers Figurinen wird fotografisch dokumentiert.

Erst durch mehrfache Transformationen (Kleidungsstück, vom Modell getragen, fotografiert, Foto auf Stoff gedruckt, die Form des Fotos aus der Fläche herausgeschnitten und zusammengenäht) erhalten diese ihre spezifische Form und Körperlichkeit.

Dabei geht es um das Einfrieren von Bewegung, den Abdruck einer verschwundenen Person, das Bild als Hinweis für das Abwesende und das Hemdkleid als geschlechtsneutrales Kleidungsstück.


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