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Im Vorbeigehen 15: Gerlinde Miesenböck


LAND_STERBEN

Im Sommersemester 2008 präsentiert die vorwiegend mit Fotografie arbeitende Künstlerin Gerlinde Miesenböck Ausschnitte aus dem mehrteiligen Projekt „Land_sterben", das sich anhand der Thematik des Bauernsterbens an Fragen über den sozialen Wandel in strukturschwachen Gebieten heranarbeitet.

Gleichzeitig interessiert sich Gerlinde Miesenböck für eine Visualisierung von Atmosphäre und Gefühlswelten Betroffener, aber auch theoretische Fragen über das Medium und die Betrachter. Einerseits soll das medial romantisierte Bild über das Landleben aufgebrochen werden, andererseits über den Bruch der vor allem in bäuerlichen Kreisen weitergegebenen Traditionen reflektiert werden.

Gezeigt wird ein leerer Bauernhof und - stellvertretend für viele andere Betroffenen - die ihn bewohnenden Menschen. Denn obwohl dieser Hof zwar nicht gänzlich unbewohnt ist, wurde er doch seiner ursprünglichen Funktionen beraubt.

Folder Im Vorbeigehen 15


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