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Heft 3/08: TRANSKULTURALITÄT? Religion und Migration neu denken


9/11 hat die Migrations- und Globalisierungsdebatte unter ganz  neue Vorzeichen gestellt. Vereinnahmte Religion hat dabei einen ungeahnten Stellenwert erhalten. Gibt es aber auch positive Gegenbilder transkulturellen Denkens jenseits dieser neuen Prämissen der Angst? Das Heft versucht mit dem Fokus von KünstlerInnen, denen selber meist der Status von MigrantInnen zukommt, Religion und Migration neu zu denken und in bildlichen wie theoretischen Statements den aktuellen Diskurs bezüglich der Fragen von Trans- und Interkulturalität zur Sprache zu bringen und zur Diskussion zu stellen. Die Frage nach neuen Werten steht dabei ebenso im Blick wie der kultische Aspekt jener Traditionen, die Religionen bilden, und denen im Migrationsdiskurs eine besondere identitätsbildende Kraft zukommt.


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