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Heft 2/2009: Die Kunst zu sammeln


Anders als öffentliche Museen haben Kunstsammler eine andere Triebfeder ihres Tuns: die Leidenschaft, in Kunstwerken eine Präsenz zu finden, die sonst nirgends sichtbar wird. Ohne die Leidenschaft der Sammler ist eine Geschichte der Kunst wohl nicht zu schreiben. Sind sie die Erben in der Ära der Autonomie und besetzen den Platz und die Rolle, die einst kirchliche und weltliche Auftraggeber für die Kunstentwicklung spielten? Welche Konsequenzen hat dies für ein Fortschreiben der Geschichte der Kunst unter dem Blickwinkel der Religion? – Das Heft stellt Sammler vor, die ihre Leidenschaft, Kunst zu sammeln, Aspekten der Spiritualität gewidmet haben und berichten über das jüngst fertig gestellte Kunstmuseum der Erzdiözese Köln, das die Spannung zwischen Sakralkunst und autonomer Gegenwartskunst als Museumskonzept am weitesten vorangetrieben hat.


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