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Heft 1/2014: Müll


Der Müll türmt sich. Vögel und Hühner fressen, was von Jahrzehnten übrig blieb (Lois Weinberger). Die Hölle muss man sich wohl als eine Müllhalde vorstellen. Nicht nur, weil das bekannte Bild der Feuerhölle seinen ‚Sitz im Leben‘ in einer brennenden Müllhalde aus altisraelischer Zeit gehabt haben könnte (Kurt Marti), sondern auch, weil die Halbwertzeit des real existierenden Atommülls eine unübersehbare Dauer zeitigt, welche in theologischer Tradition als sogenannte „Immerzeit“ der Hölle bzw. dem Fegefeuer zugeschrieben wurde (Joachim von Soosten) – ganz zu schweigen von den elektronischen und synthetischen Hinterlassenschaften der westlichen Welt, die vor allem in den ärmsten Regionen der Erde ganze Landschaften in Todeszonen zu verwandeln drohen (Markus Vogt) ...

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