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Heft 3/2012: Material


Stein, Backstein und Holz waren bis vor etwa 150 Jahren die einzigen Materialien, die zur Konstruktion großvolumiger Bauten zur Verfügung standen. Mit der Entwicklung des Stahlbetons ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eröffneten sich neue technische und gestalterische Möglichkeiten, die sich nicht zuletzt auch auf den Sakralbau entscheidend auswirkten. Wurde bis dahin verwendet, was regional verfügbar war – Backstein dort, wo es keine Natursteinvorkommen gab, Holz, wenn die Not groß war –, eröffneten ein effizienteres Transportwesen, eine von lokalen Ressourcen beinahe entkoppelte Fülle an verfügbarem Material und die Entwicklung neuer Baustoffe beinahe unbegrenzte konstruktive und formale Möglichkeiten ...

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