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Lehrveranstaltungen von Ilaria Hoppe

SE: Akt – Anatomie – Uncanny: Vom Ein-Geschlechter-Modell bis zum Posthumanismus

Das Seminar geht den engen Beziehungen zwischen Körper, Macht und Ästhetik nach. Mit Blick auf unterschiedliche Epochen von der Antike bis zum Posthumanismus zeigt sich die Wandelbarkeit der Vorstellungen vom menschlichen Körper immer auch in seinen Bildern, die entweder der Festschreibung normativer Modelle dienen oder gerade im Gegenteil deren Konstruiertheit vor Augen führen. Im Seminar sollen diese unterschiedlichen Positionen anhand von Texten und Bildern diskutiert werden sowie ihre Abhängigkeit von und Wechselbeziehung mit kunsttheoretischen, medizinischen und gesellschaftspolitischen Diskursen.


EX: Das moderne Venedig

Die Exkursion setzt zwei Schwerpunkte: zum einen auf die Architekturbiennale 2018, die unter dem Titel "Freespace" die Gestalt, Qualität und Ideologie öffentlicher Räume diskutiert, und zum anderen auf die Architektur- und Stadtentwicklung Venedigs vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.


SV+L: High & Low in transkultureller Perspektive

Die Veranstaltung vereint verschiedene Formate wie Vorlesung, Kolloquium, Seminar und Exkursion und nimmt sich der gegenwärtigen Debatten um den Umgang mit außereuropäischen Sammlungen an. Durch die Etablierung der sogenannten Völkerkundemuseen im 19. Jahrhundert und der Ausweitung ihrer Bestände durch Kolonialismus und Imperialismus sind häufig auch Kunstgegenstände Teil dieser Sammlungen geworden. So hat sich ein hierarchischer Kanon etabliert, der die europäische Hochkunst von den außereuropäischen Kulturen unterscheidet. Neben einer Einführung in relevante theoretische Positionen des Postkolonialen und der Transkultur, wird die Geschichte von Sammlungen in Europa von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart verfolgt. Dafür werden sowohl historische Sammlungen (Kremsmünster), als auch aktuelle Ausstellungen (Weltmuseum Wien) besucht und deren Vermittlung analysiert. Darüber hinaus gilt es, lokale Bestände und Akteure (Andreas Reischek im Schlossmuseum) genauer zu betrachten, deren Einfluss sich in größeren Sammlungszusammenhängen zerstreut hat.


PK: Kunst-Kon-Texte

Wo möchte ich ein Kunstprojekt realisieren und in welcher Form soll am ausgewählten Ort Kunst zur Sprache kommen, gilt es zu fragen. 
Der/die Studierende hat ein Handlungsfeld eigenständig zu wählen, ein Projekt zu entwickeln und es vor Ort durchzuführen. In einer schriftlichen Arbeit sollen die Projektgenese dargestellt und die Erfahrungen reflektiert werden. Die Projektarbeit kann alleine oder in einem Team durchgeführt werden. 
Die LV-Leitung/Betreuung bietet Anregung und Unterstützung, die Gruppe dient zum Erfahrungsaustausch.


SE: Mythos Venedig

Venedig zieht seit Jahrhunderten Touristen an. Waren es früher gebildete Adelige, die auf der Grand Tour die Stadt auf dem Wasser besuchten, wird sie heute vom Massentourismus heimgesucht. Doch was begründet den Mythos Venedig? Dieser Frage geht das Seminar nach, das kunsthistorische Highlights genauso in den Blick nimmt, wie die postmoderne Rezeption in Shopping Malls und Las Vegas. Dafür gilt es klassische Topoi in der Geschichte der Lagunenstadt zu verfolgen sowie marktgängige Klischees wie Karneval, Glaskunst und Gondelfahrten.


PV: Privatissimum Kunstwissenschaft (Hoppe)


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