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Lehrveranstaltungen von Julia Allerstorfer

PK: Kunst-Kon-Texte

Wo möchte ich ein Kunstprojekt realisieren und in welcher Form soll am ausgewählten Ort Kunst zur Sprache kommen, gilt es zu fragen. 
Der/die Studierende hat ein Handlungsfeld eigenständig zu wählen, ein Projekt zu entwickeln und es vor Ort durchzuführen. In einer schriftlichen Arbeit sollen die Projektgenese dargestellt und die Erfahrungen reflektiert werden. Die Projektarbeit kann alleine oder in einem Team durchgeführt werden. 
Die LV-Leitung/Betreuung bietet Anregung und Unterstützung, die Gruppe dient zum Erfahrungsaustausch.


VL: Postcolonial Studies

Postcolonial Studies untersuchen Prozesse der Kolonialisierung, die noch nicht abgeschlossenen Prozesse der Dekolonisierung, Neokolonialismus und Rekolonisierungstendenzen: Hierbei wird nicht nur die militärische Besetzung und ökonomische Ausplünderung geografischer Territorien analysiert; gleichermaßen stehen auch die komplexen Verknüpfungen von Wissensproduktion, Macht und die Ausübung von epistemischer Gewalt im Fokus. Im Anwendungsgebiet der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft nehmen Postkoloniale Theorien die Konstruktion kultureller Differenzen und Hierarchien in der visuellen Kultur von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart hinein in den Blick. Neben der Kunstgeschichtsschreibung mit ihrer eurozentristischen Ausrichtung stehen museale Sammlungen, Ausstellungskonzeptionen und Positionen der Gegenwartskunst im Zentrum.
Die Vorlesung versteht sich als Einführung in die postkoloniale Forschung. Folgende Inhalte werden im Verlauf des Semesters behandelt: Kolonialgeschichte, Antikolonialismus und Dekolonisierung, Vorläufer, Grundlagen, Methoden und Hauptvertreter_innen der Postcolonial Studies, Rezeption und Kritik der Postkolonialen Theorien sowie Postkolonialismus im Anwendungsgebiet der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft.


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